Red Porsche Killer Revell M 1:9

Das Oginool  vom Oginool!

Red Porsche Killer von Revell im M 1:9

Modell Gebaut von Guido Kehder

*Alles fing damit an…

…das Comic held Werner seinen Freund Holgi eine Wette vorschlug. In einem Rennen wollte er Ihm beweisen, dass sein , von Ihm selbst „verfeinertes“ Horex Motorrad schneller ist, als Holgis roter Porsche 911. Holgi lies sich auf die Wette ein und siegte. Der Verlierer musste sich  (im Comic) mit Katzenkot beschmeißen lassen. Ca. drei Jahre nach erscheinen des Comics wurde „Das Rennen“ 1988 in Schleswig Holstein in Hartenholm Realität. Mehr als 250000 Menschen hatten sich zu diesem Einmaligen Ereignis zusammen gefunden um das Spektakuläre Rennen zu verfolgen. Werners Höllen Motorrad mit den vier hintereinander geschalteten Horex Motoren brachte es immerhin auf eine Leistung von 162 PS. Der in die Rolle seines Protagonisten Werner geschlüpfte Comic Autor Rötger Feldmann musste sich aber dennoch geschlagen geben, weil er sich vor lauter Aufregung verschaltete. Zu seiner Erleichterung wurde Fahrer Rötger Feldmann für seine Niederlage aber „nur“ mit Wasser Überschüttet…..

*Text Quelle „Revell Hobby“ Heft 2, Mai 2002:

 Mit freundlicher Genehmigung Revell AG

Die Modell Teile….

…sind vornehmlich, bis auf die Rahmen Teile; Sitzhöcker und das Schutzblech vorne,

in einem Silbernen  Kunststoff gespritzt worden (Die Teile die man mir zu kommen ließ waren in einem Weißen Kunstoff gespritzt). Die Rahmen Teile, Der Sitzhöcker und das Schutzblech, wenn man das so nennen kann, sind bereits in der Farbe Pink Eingefärbt. Von den Horex Motorteilen findet man Logischer weise vier Spritzguss Rahmen. Ebenfalls in sauberer Qualität. Sehr erfreulich, auch die Bremsscheiben weisen die Typischen Lüftungs- Bohrungen auf und sind durchbrochen dargestellt. So erübrigt sich ein nachbohren der Löcher.

Auch die Bauanleitung lässt Werner Fans Herzen höher Schlagen. Auf jeder Seite findet sich ein Ab Bild und ein Lockerer Spruch von  Werner und lädt zum Schmunzeln ein und nimmt sich vor dann auch mal wieder die Werner Comics aus dem Bücherregal zu holen. Schön an zu sehen ist auch die Farbliche Gestaltung der Anleitung. Diese sollte dann nach Fertigstellung des Bausatzes auch ins Bauplan Archiv aufgenommen werden. Die Baustufen sind alle nachvollziehbar und leicht Verständlich. Jedem geübten und Handwerklich geschickten Modellbauer sollten hier keine Probleme entstehen. Erstaunlich ist auch das an diesem Modell sage und schreibe 149 cm Vinyl Schlauch und 25 cm Zündkabel (Gelb) verlegt werden muss!

Den Bau…

…begann ich dann zuerst mit den Motoren. Dabei war darauf zu achten das die Kühlrippen der Zylinder Köpfe beim Verkleben alle exakt übereinander lagen. Dann wurden die beiden Rahmen Hälften mit einander Verklebt und mit Wäsche Klammern während des Klebens Fixiert.

Auch hier ist auf genaue Ausrichtung der Teile zu achten besonders im Bereich des Tanks oberhalb am Rahmen. Während ich dann diese Teile zum trocknen bei Seite legte, wurden auch die Zweiteiligen Felgen miteinander Verklebt. Diese Fixierte ich eben falls mit Wäsche Klammern. Da mir aber am Original auch Chrom Teile aufgefallen sind und der Bausatz hier keine vorsieht, kam ich ins Grübeln wie ich diese nun mit eigenen mitteln nachbilden konnte. Chromsilber (Testor) Farbe kam nicht in Frage da die Farbe zwar von der Brillanz her nicht schlecht ist aber den  Effekt des Chroms nicht zufrieden stellend wiedergibt. Aber auch die sogenannte Chrom Folie (Bare Matel Foil)  kam nicht in frage da die Flächen viel zu klein und gewölbt waren und die Folie, wenn man diese dann halbwegs vernünftig drauf bekam, falten warf. Die Einziege Alternative war mit einer Lackiertechnik zu Arbeiten.

 

Alclad II Farben…ist das Zauberwort. Hier wird die Oberfläche mit einem Schwarz Glanz Lackiert. In meinem Beispiel habe ich das Schwarz  Glanz von Revell Verwendet. Aber man kann auch andere Lack Hersteller für diese Arbeiten nehmen. Nach gutem durchtrocknen (ca. 1 Tag) wurde dann mit der Airbrush und der feinsten Düsen Einstellung die Alclad II Farbe schicht für schicht hauch dünn  aufgebaut.  Aber Vorsicht man darf nicht nass in nass Arbeiten. Während des Spritz Vorgangs kann man die Brillanz des Ergebnisses selber beeinflussen in dem man mehr oder weniger aufträgt. Auch ist die Farbe nur mit der Airbrush zu Verarbeiten da diese so dünnflüssig wie Wasser ist. Weiterhin sind noch Verschiedene Metall Oberflächen Farbtönungen bei Rai-Ro erhältlich. Rai-Ro hat auch eine Händler Anzeige hier im MF über den man dann diese Farben beziehen kann.  Folgende Teile wurden mit Alclad II Hoch Poliertes Aluminium Farblich gestaltet; Zylinder Köpfe, Auspuff Rohre, Gabelholme & Gabel Teile, Lenker Stange, Felge vorne, Getriebe Deckel .

Der weitere Zusammenbau…..

…setzte sich beim Rahmen fort, der  gut Verschliffen wurde, eine Weiß Matte Grundierung bekam und nach gutem durch trocknen dann mit Humbrol Nr. 51 Lackiert wurde, So wie auch der Sitz Höcker und das Schutzblech vorne. Ebenfalls nach einer gewissen Trockenzeit wurde dann der Motor im Rahmen eingesetzt und mit den beigefügten Schrauben am Rahmen befestigt. Weiter ging es dann mit der Gabel. Diese wurde bereits schon mit Alclad II und anderen Farbtönen wie das Original gestaltet sowie auch die Lenker Stange, Dank der sehr guten Passgenauigkeit gab es auch hier keine Probleme. Die Bremssättel wurden in Matt Schwarz Lackiert. Die Scheibe ,am Lenker vorne,  wurde neu angefertigt weil die Bausatz Scheibe für meinen Geschmack zu dick ausgefallen war. Hier wurden auch die Befestigungs- schellen selber angefertigt und ebenfalls mit richtigen Schrauben an der Lenker Stange befestigt. Nachdem nun auch das Hinterrad eingebaut war wurde noch der Sitzhöcker und der Sitz am Rahmen befestigt. Es folgten dann noch die Brems, Schalt Pedale, das Gestänge das ich aus Blumen Draht nach Detaillierte und die Fußrasten am hinteren Teil des „Killers“ die ebenfalls Farblich mit Alclad II gestaltet wurden.  Nach dem auch die Gabel mit Reifen, Schutzblech und Lenker

und Griffen zusammen gebaut wurde  konnte die Gabel mittels der beiliegenden Schraube im Lenkkopflager eingebaut werden. Dann wurden noch diverse Leitungen mittels des beigefügten Vinylschlauchs verlegt. Die Decals* wurden dann auch noch um den Porsche Schriftzug ergänzt da Revell leider aus Rechtlichen Gründen nicht das Einverständnis von Porsche bekam. Dazu heißt es seitens Porsche; Die renommierte Firma Porsche möchte mit dem Motorrad „Marke Eigenbau“ nicht in Zusammenhang gebracht werden.  Deshalb findet man auf dem Decal* Bogen auch nur den Schriftzug Red XXXXXXX Killer . Bei der Herstellung des Porsche Schriftzuges war mir ein Team Mitglied behilflich der die Möglichkeit besitzt mit Hilfe eine Speziellen Druckers diese Weißen Porsche Schriftzüge die im Bausatz als X dargestellt sind, aus zu Drucken.

Fazit…

… des Baus dieser Höllenmaschine ist das Revell sich hier mächtig ins Zeug gelegt hat. Man erhält ,wenn sauber gearbeitet wurde, ein sehr schönes und nicht alltägliches Motorrad Modell. Auch die Wiedergabe der Horex Motoren ist am Fertigen Modell eine Augen weide wie alles an diesem Gerät. Zu dem auch noch Interessant ist das auch dieses Motorrad erst am Zeichen Tisch von Comic Autor Rödger Feldmann für seine Werner Comics entstand so wie auch die Satte Liter Schüssel. Um so erstaunlicher dann auch die Umsetzung im Original. Dann viel Spaß beim Bau.

* Decal  =  Nassschiebebild.

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

07. & 08. April 2018

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