MAN 6x4 FORMULA 6 Italeri M 1:24

 

CNC Auftragsarbeiten werden keine entgegengenommen.

Ich bitte von derartigen Anfragen ab zu sehen.

 

Auch dieser Bausatz ist damals wie heute begehrter denn je.

Wie dieser, doch in die Jahre gekommener Bausatz, sich Bauen lässt, zeige ich euch hier.

So manch einer wird sich in seine "gute Alte Modellbau Zeit"  zurück versetzt fühlen, wenn man solche Schätzchen in der Hand hält und sein eigen nennen kann. Ich selber hatte diesen Bausatz damals auch für einen befreundeten Trucker zusammengebaut und damals keinen gedanken daran verschwendet, das dieser mal irgendwann eine Rarität sein wird. Nun hat es aber das Team um Modelltrucks & Parts geschaft genau diesen Bausatz neu auf legen zu lassen. Der Unterschied zwischen dem damalig erschienen Bausatz wird hier sein, das zwei neue Decal Varianten zu der bereits von Italeri gestalteten bei liegen werden. Nachfolgend noch mal zur Erinnerung die Bauteile die hier zu verbauen sein werden.

Damals wurden auch noch Schwarz-Weiß Bilder eines gebauten Modells oder Details in die Bauanleitung eingefügt, anhand dessen der Modellbauer dann Kontrolieren konnte ob er das Bauteil richtig Platziert hat. Leider hat man das mit der zeit nicht weiter geführt was dem einen oder anderen Modellbauer für den Bau schon eine willkommende Hilfestellung für den zusammenbau, neben der Bauanleitung, war.

Die aus zwei hälften bestehenden Reifen, werden hier nicht zur Anwendung kommen. Hier bediene ich mich der neueren Weichgummi Reifen. Schon alleine aus dem Grunde da mir das Profil des Weichgummi Reifens besser gefällt.

Die Zeitreise Beginnt;

 

Dafür das es der erste MAN Italeri Bausatz ist, der anfang der Achziger Jahre erschienen ist sind die Bauteile , wie man auf den Bildern oben sehen kann sehr Sauber ausgebildet. Die kanten sind wirklich richtige Kanten. Die Oberflächen Details sind genauso Klar wieder gegeben und können im Vergleich mit dem original ohne Mühen stand halten. Das ist es auch was ich an diesen Bausätzen dieses Herstellers so schätze.

 

Nun sind alle Bauteile vom Spritzling getrennt und werden gesäubert oder zusammengebaut und angepasst. Ich möchte hier Versuchen dies möglichst nah an der Bauanleitung zu machen und werde hier auch auf zeigen das man nicht immer nach der Bauanleitung gehen muss da z.b. Bauteile die den Rahmen betreffen oft in nachfolgenden baugruppen erst verbaut werden sollen und man diese aber ohne Probleme bereits am anfang zusammensetzen kann um diese dann in der gewünschten Farbe zu Lackieren anstatt man dann später immer wieder nach lackieren muss weil dieses oder jene Bauteil in einer späteren baugruppe erst eingefügt wird.

 

 

Baustufe 1, der Rahmen;

Baustufe 2, die Vorderachse ...

... und die Hinterachsen.

Baustufe 3, der Einbau der Hinterachsen mit der Blattfederung und den Stabilisatoren;

Mit dem Rahmen beginnend wurde erst mal alles entgratet von Auswerfermarken, Formennähten und Sinkern befreit.

Dank der damals schon sehr guten Formenarbeit gehen diese Arbeiten recht leicht von der Hand und der Rahmen kann hier auch zügig zusammen gesetzt werden.

Was es mit dieser Buchstaben Kennzeichnung auf sich hat und auf der gegenüberliegenden Seite mit "C" und "D" weiter geht, habe ich noch nicht rausgefunden.

 

Zwischenzeitlich klärte mich ein sehr gut befreundeter Modellbau Kollege auf, das diese Markierung was mit der richtigen Positionierung der Kotflügel zu tun hat. Diese Markierung ist auch in der Bauanleitung zu finden. Leider bin ich darauf bis dato noch nicht aufmerksam geworden... Man sagt zwar immer... "Studiere die Bauanleitung"  aber so weit habe ich dann doch nicht in die selbe geschaut. OK... Diese Markierung ist in der Bauanleitung so klein und das man diese dann schon mal übersehen kann.

 

Jetzt wurde die lenkbare Vorderachse und die beiden Hinterachsen mit Blattfedern Stabilisatoren zusammengebaut und am Rahmen Positioniert.

 

Alles was aus zwei Hälften gefertigt ist wird nun zusammengeklebt.

Ist alles verklebt und gesäubert, solte die Vorderachse mit Blattfedern, Stoßdämpfer lenkstange, Hinterachsen und Stabilisatoren so aus sehen.

Baustufe 1, 2 und 3 sind somit ab gearbeitet. Weiter geht es an Baustufen 5 mit dem Zusammenbau des Motors. Allerdings ist das jetz der Moment wo wir von der Reihenfolge abweichen da in den nachfolgenden Baustufen sich noch Bauteile befinden die am Rahmen montiert werden müssen und die in der selben Farbe lackiert werden. Also warum sollte man diese dann nicht auch sofort anbauen?

 

Hier springen wir direkt in baustufe 5 und 6

Aus Baustufe 5 können hier nun noch die bauteile 72 (Stabilisatoren) 73, 74, 75 und 79 (lenkgetriebe mit Rahmenhalterung) und die Druckluftkessel mit den Bauteile Nr. 80, 81 und 82, vor dem Lackieren, Montiert werden.

 

In Baustufe 6 ist es dann noch das Bauteil Nr. 91, das Haltegestell für Druckluft Bremsschläuche und Halterung für die hochgezogene Auspuff Anlage, die hier aber nicht verbaut wird. und dann noch die Grund Platte für die Sattelplatte. Diese  Empfiehlt es sich aber noch nicht zu montieren, da darunter die Bremszylinder und Stabilisatoren liegen die lackiert werden müssen weil man sonst dieses Detail nichtr mehr Lackiert bekommt.

In Baustufe 7 werden die bauteile Nr. 101, 102 103, 104 105, 106, 110, 111, 113 und 112 nicht verwendet da der Auspuff in einer anderen weise gebaut werden soll. Hier soll dieser seitlich nach links abgeführt werden.

Somit wäre nun der rahmen für den ersten Lackauftrag soweit Zusammengebaut und es kann nun mit Baustufe 4 dem Motor weiter gehen.

Die Konstruktion bzw. Ausarbeitung der Druckluft Kessel ist hier Pfiffig gelöst worden. Schade das man bei allen späteren Modellen diese Konstruktion verworfen hat und diese Teile dann aus zwei Hälften vortfindet und die Klebenaht dann später beiarbeiten muss.

Jetzt geht es dann mit Baustufe 4 weiter, dem Motor.

Und die Bauteile die entgratet, gesäubert und Zusammengebaut werden müssen.

Eben noch in Einzelteilen und jetzt schon aus einem stück. Nun ist auch der Motor zusammengebaut und könnte die erste Lackschicht vertragen. Eine Passprobe im Rahmen hatte auch den gewünschten erfolg und zeigt das alles richtig zusammengebaut wurden.

Jetzt gehts mit Baustufe 5 weiter. Hier können die Kotflügel und die Felgen zusammengebaut werden.

Bei der Kotflügel Montage ist später die Buchstaben Markierung zu beachten damit diese dann auch exat dem Vorbild entsprechend angebaut werden. Die Markierung findet man an der innenseite der Kotflügel...

Am Rahmen sind die "Buchstaben" seitlich unter der Befestigung zu finden...

Gedanken habe ich mir auch über die Felgen, im speziellen über die Hinteren Radnaben gemacht.

 

So die die Bausatz Radnabe aus ... 

So das Original Vorbild...

Das Original Bild wurde mir von Helmut Sommerer Dankend zur Verfügung gestellt.

 

 

Hier hieß es nun dieses in Polystyrol nach zubilden. Es wurde eine CAD zeichnung erstellt, mit deren Hilfe ich dann die unten zu sehenden Bauteile mittels meiner CNC Fräse Herstellte.

 

Von Anfragen zu CNC Auftrags Arbeiten bitte ich ab zusehen!!

Und so sieht es an der felge aus, weil, die Radkappen werde ich auf gar keinen fall an bauen.

Hier der Planeten Deckel dann Fertig auf der Radnabe Montiert.

Da ich die hochgezogenen Auspuff Rohre nicht verwende habe ich diesen Seitlich vom Fahrzeug abgeführt. Dieses Endstück wurde aus dem Teilen 110 und 111 in Baustufe 7 gebaut.

Weiter geht es dann mit Baustufe 8 der Inneneinrichtung.

Aber es wird auch ein Blick auf die Baustufen 9, 10 und 11 geworfen.

 

Die Bauteile der Baustufe 8 die hier aus zwei Hälften bestehen wurden zusammengeklebt und müssen erst mal Trocknen bevor diese weiter bearbeitet werden können.

Wie schon erwähnt gehen wird nun zu Baustufe 9, 10 und 11. Hier ist es die Kabine die nun zunächst zusammengebaut werden muss. Dies sollte unter höchster Sorgfalt geschehen. Mit einem absolut Sauberen bzw. unsauberen zusammenbau steht und fält der Anblick dieses Modells, deshalb sollte erst mal Trocken und ohne Kleber die Klebestellen geprüft werden in dem man die Teile sauber anhält und gegebenenfalls nacharbeitet. Ist man sich sicher alle unsauberheiten entfernt zu haben wird nun erst die eine dann die andere Seite angeklebt...

Nun wird das Dach sauber eingepasst. Auch hier ist es erforderlich absolut Sauber und sorgfältig zu Arbeiten. Die auflageflächen des Daches beschränken sich hier nur links und recht auf die stege (Markierung)

Jetzt folgt die Rückwand. Auch hier sollte absolut Sorgfältig gearbeitet werden und kann mit den Seitenteilen Verklebt werden.

Jetzt sollten die Kabinenteile dann so aus sehen.

Nur wurden an den Rahmen und Anbauteilen auch die erste Farbe Auftgetragen und alles soweit zusammengebaut.

Nun ist auch der Motor soweit fertig gestellt und eingebaut. Wie das aussieht seht Ihr auf den Bildern unten.

zwischenzeitlich wurden auch die decals aufgebracht. Durch ihr Alter sind diese doch recht porös und schwer zu verarbeiten gewesen ob wohl diese auf recht flachen Grund aufgelegt werden sollten, waren die Rundungen schon problematisch. An einer stelle platzte der Trägerfilm mehrmals auf. Gottesei dank konnte ich mit viel weichmacher dann das Decal an der stelle retten. Aber auch die Sicken und vertiefungen war es nicht leicht dann das "Alte" Decal Material zu verarbeiten. Dennoch ist es mir gelungen dann diese vernünftig auf die Kabine auf zubringen wie man sieht.

 

 

 

Die Unlackierte Kabine mit Decals.

...und mit der letzten Klarlackschicht versiegelt.

jetzt kann die Kabine mit den Innenraum Teilen kompletiert werden.

Fenster Dichtungen. Auch für mich immer wieder eine Herausforderung an meinen Modelle, dieses Detail heraus zu arbeiten. Mein Anspruch daran ist der das die Oberfläche des Gummi Materials, das nachgebildet werden soll, Matt glänzt! Ich sehe selber oft an Modellen, das diese oft in einen Hochglanz ausgearbeitet sind, was mir Persönlich nicht gefällt. Ein Modell lebt auch von den Unterschiedlichen Glanzgraden der Oberflächen die die Teile wieder geben. Oft beobachte ich auch das viele "Modellbauer" den Innenraum wie Sitze, Armaturenbrett Innenverkleidungen usw. in einem Hochglänzenden Farbe Lackieren... puh.... ich selber tue mich sehr schwer das schön zu finden. Schaut man aber mal in ein Original Fahrzeug, egal ob PKW oder LKW,  sieht man hier vorwiegend Matt bis Schwach seitenmatt Glänzende Oberflächen. Selbst eine Leder oder Kunstleder Bezug glänzt NIE wie eine Speckschwarte! Wie gesagt lege ich das großen Wert darauf das die verschiedenen Oberflächen dem entsprechend dann auch dem Original Vorbild glänzen.

Das nächste Problem sind dann immer wieder die Scharfen Farbgrenzen zwischen der Karosserie lackierung und dem Matt Glänzenden Fenster Gummi. Hier muss dann zunächst die Karosserie Glänzend Lackiert werden. Oft habe ich Versucht mit einen Pinsel diese nach zu malen. Unmöglich..! Immer wieder verrutsche ich oder es ist zu viel Farbe auf dem Pinsel. Dann kam mir die idee mit einem Watte stäbchen das mit Farbe getränkt ist an der innenkante als anschlag vorbei zu fahren und hatte da auch schon einen besseren erfolg aber in diesem falle habe ich mich dann entschieden die Fenster Gummis an den Seiten ab zu kleben und schnitt hier randscharf an den Fensterteilen eine Klebefolie aus die ich dann auf die Seiten so positionierte das ein schmaler rand offen bleibt. Dies muss mit sehr viel geduld und ausdauer und vor allen Sorgfalt gemacht werden.

Das ergbenis des abklebens sollte dann so aus sehen.

Für das aufbringen der Farbe entschied ich mich ebenfalls mit einem mit Farbe getränkten Wattestab diese auf zu tupfen und nicht mit einem Pinsel auf zustreichen.

Nach dem demaskieren, also entfernen der Folie, zeigt sich das ergebnis das erste mal und ob man wirklich sorgfältig die Folie aufgebracht hat. Wenn nicht kann es passieren das farbe hier unter die Folie gelaufen ist und man wieder nacharbeiten muss.

Sind alle Fenster Gummis berarbeitet sollte das ganze dann so oder so ähnlich aus sehen.

Jetzt geht es daran die Scheiben ein zu setzen. Auch eine Arbeit die man mit Sorgfalt, Überlegung und geduld machen sollte.

 

 

Die Scheiben sind eingebaut und die Innenverkleidung ist auch an seinem Platz. Nun kann das ganze in einander geschoben werden.

Wenn die Klebestellen gut ausgetrocknet sind werden dann auch diese beiden Baugruppen zusammengesetzt.

 

 

Auch diese Beiden Baugruppen lassen sich ohne Probleme zusammenfügen. es passt alles sauber zusammen wie man sieht.

Auch am Rahmen passt sich die Kabine mit dem Kabinen Boden ohne Probleme und Maßversatz an wie man auf den Bildern erkennen kann.

Und Kippen lässt die Kabine auch....

Hier Bilder vom Fertigen Modell...

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

07. & 08. April 2018

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