London Bus Routmaster, Revell M 1:24

14.09.2011

Revell bringt 2011 als absolute Formenneuheit den Routmaster oder auch "Londons Bus" genannt als Bausatz auf den Markt. Zum Zeitpunkt dieses Zusammenbaus lag aber erst mal dieser Firstshot´s vor, aus diesen dann das hier gezeigte Modell zusammengebaut wurde. Die hier zu sehenden Teile können gegenüber den späteren im Handel erhältlichen Bausätzen anders sein.

 

 

Hier die Einzelteile. Hier sind nicht weniger als 367 Teile insgasammt zu verbauen.

Da es sich hier um Firstshot Teile handelt lag zu diesem Zeitpunkt auch noch keine ausgearbeitete Bauanleitung vor. So musste ich mich auf die Farbig eingefärbte 3 D Konstruktions Zeichnung zurückgreifen, um überhaupt zu sehen wo welches Bauteil wie verarbeitet und Plaziert wird.

Es ist schon eine herausforderung Bauteile die am Spritzling keine Nummerierung aufweisen dann zu verbauen. Damit überhaupt eine zuordnung vorgenommen werden kann, wurden diese noch nicht mal abfotografiert sondern auf einen Fotoscanner gelegt und abgescannt. Dementsprechend ist hier auch die Wiedergabe Qualität.

Hier wurden dann Handschriftlich die Bauteile Nummern reingeschrieben.

Vor dem Zusammenbau wurde sich erst mal ein Überblick verschafft wo welches Teil seinen Platz findet und wo es an den Spritzlingen zu finden ist. Wie gesagt war das oft nicht immer leicht da zu diesem Zeitpunkt die Teile am Spritzling noch nicht Nummeriert waren. Waren aber die Teile zugeordnet, wurde dann auch direkt eine passprobe gemacht.

Als erstes wurde mit dem Motor begonnen. Dieser ließ sich sehr gut zusammenbauen. lediglich ein kleines Detail musste ich nach Bauen da dies aus welchen Gründen auch immer verlorengegangen war. Hier sa es so aus als ob das bauteil beim entformen aus der Spritzguß Form oder beim Transport beschädigt wurde.

... und die erste passprobe am Unterboden bzw. Chassis.

Da die Teile der Karosserie in dem "Bauplan" stück für stück angebaut werden sollen halte ich Persönlich für nicht so gut. Diese müssten vorab lackiert werden und dann zusammengesetzt. Hier habe ich diese vorab zusammengebaut und beabsichtig dann alle einbauten von unten bzw. oben ein zusetzen. Die ersten versuche waren auch viel versprechend wenn man dies auch mit sanfter gewalt und etwas überdenung der teile bewerkstelligt bekommt. So ist aber eine Saubere Lackierung gewährleistet.

Auch der Unterboden ist soweit fertig das man diesen farblich gestalten kann.

Für die Farbliche gestaltung wird hier aber der Rahmen, das Auspuff Rohr und ein Nebenaggregat noch nicht am Unterboden befestigt und bleibt lose.

Hier wurde nun der Arbeitsplatz des Fahrers zusammengebaut. Bequem ist was anderes...

Das Säubern der Sitzgestelle und entfernen der Formennähte ist eine richtige Fleißarbeit!. Ich selber habe für das verschleifen gute 4-5 Stunden benötigt damit später Alclad Chrom aufgetragen werden kann.

Auch der Treppenaufgang zur oberen Fahrgast Etage ist schon zusammengebaut.

November 2011 Neustart.

Zwischenzeitlich habe ich dann auch die Final shot Teile des Busses bekommen und mich entschlossen den Bau mit diesen Teilen fortzusetzen. Bei einigen Baugruppen werde ich dann noch mal von Vorne beginnen. Auch habe ich mich entschlossen dem Bus einen "used look" zu verpassen, was bedeutet das er gebraucht aber nicht abgenutzt aus sehen soll. Fabrikneu Wird er daher bei mir nicht daher kommen.

Den Anfang habe ich dann mit dem Unterboden gemacht.

Weiter geht es mit dem oberen Fahrgast Deck. Es ist schon eine Mühselige Arbeit die ganen Sitzgestelle zu entgraten und Säubern. Macht man das aber gewissenhaft, wird man später vom realistischen aussehen belohnt. Da dem Bausatz keine Chromteile bei liegen, muss der Modellbauer auf die Alclad Lackiertechnik zurück greifen und die Teile hier selber "Verchromen", was ich zunächst mit allen Sitzgestellen gemacht habe. Wie man sieht hat auch diese Arbeit sich gelohnt. Ich finde das sieht schon gar nicht so schlecht aus.

 

Da die Sitze aus einem Textielen Material sind und im Original Matt Glänzen, wenn man überhaupt von einem "Glanz sprechen kann, wurden nach dem die Sitzbezug Decals aufgebracht waren, hier noch mal das ganze mit einem Matten Klarlack von Testor überzogen und dann auf dem Deck Montiert.

Der Fahrerstand wurde auch soweit zusammengebaut und Farblich gestaltet. Fehlen noch die Decals und einiege gebrauchsspuren.

Weihnachten liegt hinter uns und auch der Jahreswechsel ist gut überstanden. Nun geht es auch an dieser Baustelle weiter. Die Sitzreihen, oben wie unten sind soweit fertig. Der Treppenaufstieg ist auch soweit fertig und passt an seinen Platz. Es müssen zwar hier und da noch der ein oder andere Haltegriff montiert werden und auch die Decals müssen noch Plaziert werden. Im Großen und ganzen ist das Innenleben aber zum Größten Teil verbaut und farblich gestaltet.

 

Welcher Motor ich nun Einbaue habe ich mir immer noch nicht überlegt, tendiere aber zu der Leyland Maschine.

Zusammenpassen tut das ganze dann auch noch ;-)

Die Restarbeiten an der oberen und unteren Sitzreihe sowie dem Fahrersitz sind soweit abgeschlossen und es geht nun mit dem Motor weiter. Hier hab ich mich nun für den Layland Motor entschieden und soweit Farblich aufgearbeitet.

Den Motorraum, wenn man den so nennen kann, ist dann auch vorbereitet worden.

... der Motor wurde dann auch direkt eingesetzt. Wie man sieht fügt er sich passgenau und ohne Probleme an seinen vorgesehenen Platz.

Eine kleine Ungenauigkeit ist mir dann beim probe Zusammenbau auch aufgefallen. Diese ist allerdings mit wenigen Hangriffen leicht zu beheben. Hier habe ich festgestellt das der innere Einsatz auf den die Sitze montiert werden den Radkasten ausschnitt zu klein ist (siehe Bilder)

 

Dieser lässt sich mit dem Bastelmesser der Form der Seitenteile nachschneiden.

Auch am Chassis ist genau über der Hinterachse eine kleine Unebenheit die ich mittels einer Feile auf das gleiche Höhen Niveau der anderen Fläche gebracht habe damit sich dann der "Einsatz" mit den Sitzen wirklich flach auflegen lässt.

Im Vorfeld hatte ich bereits mit einigen anderen Modellbauern die ein oder andere Diskussion ob es der richtige Weg war die Karosserie, also Vorder- und Hinterteil mit den Seitenteilen vorab zusammen zu Kleben.

 

Wenn ich ehrlich bin konnte ich das auch am Anfang nicht zu 100% absehen ob es wirklich gut war. Jetzt und heute kann ich sagen dass es richtig und gut war diese Entscheidung getroffen zu haben. Die nachfolgenden Bilder zeigen es dass man diese Teile auch vorab zusammen Kleben kann und man doch das Innenleben noch eingesetzt bekommt. Das macht hier dann Natürlich auch das lackieren der Karosserie einfacher. Es sei aber angemerkt das man beim einsetzten hier des Innenlebens Vorsichtig vorgehen sollte. Man braucht auch keine Angst haben, wenn man die Karosserie Teile alle vernünftig verklebt hat, diese an den Klebestellen wieder aufreißen. Ich habe diesen Test mehrmals vor und Rückwärts gemacht. Sowohl das Einfügen als auch das heraus nehmen der Teile ging Problemlos von statten.

 

Als erstes setzt man den Vorderen und hinteren "Himmel " also die Deckenteile ein. Als nächstes schiebt man dann die Obere "Etage" mit ihren Sitzen ein und Positioniert diese. Hier sind überall Passungen die dann die richtige Position ermöglichen.

 

Als nächstes kommt dann die Komplette untere Etage, wo auch das Deckenteil bereits montiert ist und schiebt nun das ganze gerade von unten in die jeweiligen Passungen. Hier und da muss dann auch mal die Seitenwand etwas auf gedehnt werden, aber keine Angst beschädigt oder aufreißen tut hier nichts. Ist dann auch die untere Etage Positioniert und fixiert, wird das Chassis eingesetzt. Das ist dann einfach nur noch das einsetzten in die jeweiligen vorgesehenen Passungen.

Wer beim Zusammenbau der ganzen Teile Sogfältig vorgegangen ist, sollte spätestens jetzt die Exzellente Passgenauigkeit zu spüren bekommen. Bei mir haben alle Teile und das Innenleben genau an den Stellen zusammengepasst, die dafür auch vorgesehen waren. Ich bin Ehrlich, ich war mir anfangs nicht 100% sicher ob das auch so klappen würde aber nun weiß ich dass es geklappt hat und kann mich nun auf die Außen Lackierung der Karosserie Konzentrieren. Diese wird Natürlich in dem üblichen London Bus Rot gemacht.

Heute wurde dann die Karosserie in dem Typischen rot lackiert. Zunächst wurde aber erst der Weiße Streifen in der Mitte der Karosserie Lackiert und abgedeckt. Hier hatte ich erst Grau Grundiert. dies sollte man aber tunlichst vermeiden da das Rot dann Dunkler wirkt. Hier bin ich dann noch mal mit Weiß Matt drüber gegangen bevor ich dann das Rot aufgetragen habe. Jetzt Trocknet das ganze erst mal vor sich hin. Bevor denn der zweite Klarlack Auftrag gemacht wird werden die Decals aufgelegt und später dann mit dem Klarlack versiegelt. Ein sei hier aber gesagt. Diese große Fläche mit dem Pinsel zu lackieren rat ich ab. Zu viele Oberflächen Details gehen dann beim Pinselauftrag verloren. Für all diejenigen die keine Airbrush besitzen lohnt sich der Kauf von Spraydosen Rot und den passenden Klarlack dazu. Die Investition lohnt sich für die ganze Arbeit die man bisher dann in den Zusammenbau gesteckt hat.

Nach dem ersten farbauftrag, nach der Grundierung werden nun die Radläufe abgeklebt und Schwarz lackiert. Nach gutem Trocknen wird dann der erste Klarlack aufgetragen auf dem dann ebenfalls nach gutem durchtrocknen dann  Decals aufgebracht werden und nochmals eine Klarlack schicht erhält.

nach der ersten Klarlackschicht werden nun die Decals aufgebracht und der Bus bekommt so langsam sein markantes Gesicht.

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen, wir Feiern "Hochzeit"  NEIN! nicht ich ... die Karosserie und das Chassis. Hier wurde dann erst die obere Etage und dann die untere Etage eingesetzt, wobei diese schon so gut wie von alleine ihren Platz eingenommen hat. Dies hat auch nach der Farblichen Gestaltung immer noch so Funktioniert wie ich mir das Vorgestellt habe und wie ich es "ohne" Farbe Trocken ausprobiert habe.

Der Unterboden mit Achsen lies sich hier ebenfalls völlig Problemlos einsetzten. Jetzt kommen die vielen kleinen Details dran. Zunächst müssen nun erst mal die Scheiben eingesetzt werden. Am Heck ist das schon soweit geschehen. Das Modell ist jetzt schon ein richtiger hinkucker.

Nun ist es vollbracht. Der London Bus oder auch Routmaster genannt ist Fertig. Eben noch die letzten klein Teile Montiert und schon das erste Fotoshoting. Viel Spaß mit den Bildern

Ab sofort sind von Czech Truck Modell, kurz CTM drei neue Fotoätzteil Sätze in 1:24 für die nach Detaillierung des Revell London Bus verfügbar.

 

 

 

 

Der erste Fotoätzteilesatz CTM 006 beinhaltet die bereits bekannten Motorteile für den Scania oder Layland Motor, Kühlergrill für außen und innen und viele andere Details die außen angebaut werden können.

 

Der empfohlene Einzelpreis für dieses Set beginnt bei ca. 22,00 Euro

 

 

 

 

 

 

Der Zweite Fotoätzteilesatz CTM 015 Interieur beinhaltet den Stoßschutz für die Stoßtritte der Stufen aber auch bereits fertig gedruckte Stufenkanten im Schwarz/Gelben Zickzack Muster gedruckt. Weiterhin Liegen Lüftungsgitter für die Heizung und Diverse andere Gitter bei.

 

Der empfohlene Einzelpreis für dieses Set beginnt bei 20,00 Euro.

 Der dritte Fotoätzteilesatz CTM 24064 beinhaltet den Charakteristischen in Rauten form gestalteten Boden.

 

Der empfohlene Einzelpreis für dieses Set beginnt bei 24,00 Euro.

Nun hat Revell für alle detailverliebten Modellbauer einen Fotoätzteilesatz für den gerade erschienenen London Bus bei Eduard anfertigen lassen mit dem man innen, wie außen, diverse Details verfeinern kann und dem Modell seine persönliche Note geben kann. Außen sind es z.b. Der Motor Kühlergrill oder das Riffelblech am Auftritt zur Fahrerkabine. Das Lüftungsgitter vorne über dem Fahrer wurde hier auch sehr fein nachempfunden. Im Innenbereich hat man sich den Fahrerplatz vorgenommen wie teile des Bodenbleches und Armaturenbrett. Weiterhin können diverse Lüftung und Heizung´s Gitter im Innenbereich der Fahrgast räume nach detailliert werden. Auch Details der Motorhaube können hier verfeinert werden. An die verschiedenen Motoren wurde auch gedacht so können der Layland Motor als auch der Scania Motor mit verschiedenen Details wie z.b. Treibstoffleitungen verfeinert werden. Viele Details sind leider nach dem Zusammenbau aber nicht mehr zu sehen. Ich frage mich hier auch, warum man z.b. einen Trittschutz unterhalb der in Fahrtrichtung längs gestellten Sitze nachbildet, die man sowieso von außen nicht genau erkennen kann und die Stoßtritte der Stufen, die zum Oberdeck führen, nicht gemacht hat. Dieses Detail ist wegen des Offenen Einstieg umso deutlicher zu erkennen als eben der Stoßschutz unter den längs gestellten Sitzen im Innenraum. Auch die Heizungsgitter im Innenraum sind später nicht mehr zu sehen. Anstelle dessen hätte ich mir hier vielleicht die Scheibenrahmen gewünscht, die man nachträglich von außen aufbringen muss. Die Ausführung der Teile wie die Bauanleitung ist Eduard typisch ausgeführt und gut verständlich. Mit ca. 34,00 Euro ist dieser Zubehörsatz durchaus was für Liebhaber der Verfeinerungen solcher Bausätze, die diese Art der Fertigungstechnik nicht beherrschen. Viele Details sind leider nach dem Zusammenbau nicht mehr richtig sichtbar. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn man die wirklich offensichtlichen Details, die es an diesem Modell zu genüge gibt, gemacht hätte. Dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Was im Flugzeug und Militärmodellbau mittlerweile gang und gäbe ist, kann für den zivilen Modellbau ebenfalls gut sein.

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

07. & 08. April 2018

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