International "Pro Star" MOEBIUS M 1:25

23.12.2012

Nach dem „Lone Star“ kommt der „Pro Star“

 

Was beim Lone Star noch an Retro Design erinnert, ist am Pro Star schon wieder alles Stromlinien förmiger geworden. Die Unterschiede der Trucks sind hier zum einen der Radstand, der beim Pro Star kürzer geworden ist, die Motorhaube, so wie die Seitenverkleidungen der Treibstofftanks. Und auch am Motor sind ein paar Teile neu bzw. geändert worden, da die Luftfilter nun nicht mehr Außen am Fahrzeug angebracht sind. Dieser ist hier nun Central unter der Motorhaube. Das Gimmick an diesem Modell ist hier das sich die vordere Stoßstange wie beim Original auch weg klappen lässt so das man dann die wuchtige Motorhaube auf Stellen kann.

 

Dieser Haufen Plastik soll mal das "Pro Star" Modell werden... :-)

Ein von MOEBIUS gebautes Modell

Der Zusammenbau hat mit dem Rahmen begonnen. Dieser lässt sich in gleicherweise zusammenbauen, wie schon der des „Lone Stars“ . Dieser ist beim  „Pro Star“ etwas kürzer aber die Bauteile sind hier die gleichen.

 

Den Kabinenboden empfiehlt es sich diese mit den aufnahmen am Rahmen aus zurichten, damit es später beim Positionieren desselben keine bösen Überraschungen oder irgendwelche Passprobleme gibt. In einem Deutschen Modellbau Forum wird empfohlen die Stützen vorne runter zu feilen. Dies ist nicht notwendig!! Wer hier Material weg nimmt wird erst recht ein pass Problem bekommen in dem dann die Kabine nach vorne neigt und die Haube nicht mehr richtig sitzt. Deshalb ist es empfehlenswert das vor dem endgültigen Zusammenbau und Lackieren diese Teile vorab zusammen gesteckt werden um die Passgenauigkeit zu prüfen.

 

Wie Ihr an den oberen Bildern schon gesehen habt, gibt es hier und da ein Detail das Ich überarbeitet habe. Hier ist es z. b. die Halterung des Auspufftopfes die in Rahmenfarbe lackiert wird. Solche Details lassen sich viel besser farblich gestalten, wenn diese getrennt voneinander verbaut werden. So wurden dann auch die Tankhaltebänder als separates Bauteil von mir nach detailliert. Da es die Siemens Luftschraube immer noch nicht gibt, wird oben und unten jeweils einen selbst angefertigter Schraubenkopf dargestellt, der hier die Verbindung zur Halterung simuliert.

Der Rahmen mit seinen Anbauteilen ist soweit zusammengebaut und für das Lackieren bereit. Nun geht es erst mal am Motor weiter. Dies sind alle Einzelteile, die nach dem Säubern lackiert werden können.

Weiter geht es am Motor. Wenn man genau hinsieht, gibt es im Motorraum zwei große Flüssigkeitsbehälter, die aus einem halbtransparenten Material gefertigt sind, um den Flüssigkeitsstand hier kontrollieren zu können. Diese Details sind auch am Modell ausgebildet. Jetzt stellt sich die Frage, wie stelle ich aus einem nicht transparenten Kunststoffmaterial einen aus einem halbtransparenten Material bestehenden und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter dar? Meine ehrliche Antwort? Gar nicht! Viel mehr wendet man nun eine Lackiertechnik an die zumindest dann beim Anblick den Eindruck erweckt, OK das ist ein transparenter Behälter mit einer Flüssigkeit drin.

Zunächst werden diese „Behälter“ in Weiß Matt lackiert. Idealerweise mit einer Airbrush so ist ein gleichmäßiger und homogener Farbauftrag gewährleistet.

Für die Nachbildung der Flüssigkeiten in den Behältern empfehle ich hier die transparenten Klarmalfarben von Tamiya. Hier das Clear-Orange X-26 und das Clear Blue X-23.

Um einen bestimmten Flüssigkeitstand darzustellen, wird das Ganze sauber abgeklebt. Die Klarmalfarben werden nun stark verdünnt so das diese sehr flüssig sind und ebenfalls mit der Airbrush aufgetragen werden können. Hier ist auf einen nicht zu Dicken Farbauftrag zu achten.

Jetzt kommt der Moment der Technik diesen Behältern eine gewisse Tiefe zu geben, so das der Eindruck entsteht das der Modell Behälter tatsächlich hohl, das Material Transparent und sich Flüssigkeit darin befindet. Das Ganze wird nun wiederum mit Weiß Maß eingenebelt, sodass die Klarmalfarben sich jetzt nicht mehr so stark abheben. Damit erzielt man diesen interessanten Halbtransparenten Eindruck. Wenn dann dieses Detail in der Gesamtheit am Modell verarbeitet ist, entsteht beim Betrachter der Eindruck hier wirklich auf einen mit Flüssigkeit gefüllten Behälter zu blicken, obwohl dieser so gar nicht Transparent ist. Für ein gebrauchtes Aussehen kann man hier dann noch eine Trockenmal Methode anwenden.

Eigentlich ist es bei mir immer, sodass ich zuerst den Rahmen fertiggemacht habe, bei diesem Modell ist es anders. Einmal im Bastelschub konnte ich mich nicht zügeln und baute den Block soweit zusammen das er später dann nur noch in den Rahmen eingesetzt werden kann. Damit diese dann auch eingebaut werden kann, sind der Kühler und der Luftfilter für die Bilder nur aufgesteckt.

Der Rahmen mit seinen Anbauteilen ist nun auch lackiert worden und auch die mächtigen Treibstoff Tanks finden mit den extra gebauten Haltebändern auch ihren Platz.

Damit am Rahmen die Oberflächen Details besser zur Geltung kommen, entschied ich mich für ein dunkles Grau. Einen Glanz lack Überzug wird dieser nicht bekommen, da der Rahmen in einem leichten gebrauchten aussehen dargestellt werden soll. Hier verwendete ich schwarze Farbpigmente in Pulver Form, die ich mittels eines feinen Pinsels in ecken, ritzen und fugen einrieb. Den Überschuss wischte ich mit einem etwas härteren Flachpinsel oder einem Watte Stäbchen weg. Als Abschluss wurden mittels einer Trockenmal Methode noch sogenannte Spitzenlichter gesetzt. Hier betone ich die Kanten mit den Farbpigmenten einer eingetrockneten Silber Farbe, die ich mit einem Dicken weichen Pinsel aufnehme und so über die Oberflächen Details reibe, dass die Farbpigmente die sich in den Pinselhaaren befinden auf den Kanten verbleiben.

Dann folgte der Anbau der Treibstofftanks und des Auspuff Topfes, wobei hier dann auch noch die selbst hergestellten Haltebänder verbaut wurden. Unter den Haltebändern kam noch ein Streifen Isolierband, das einen Scheuerschutz und richtigen Halt der Tanks am Rahmen simulieren soll.

Weiter geht es mit dem Einbau des Motors, Kühlers und dem Luftfilter.

Jetzt wurde sich der Innenraum vorgenommen. CTM hat mittlerweile sehr schöne und fertig bedruckte Ätzteile im Angebot die es dem Modellbauer die Gestaltung leichter machen.

Leider sieht man später nicht mehr allzu viel davon aber dennoch ist der Bastelspaß vorprogrammiert.

Der Innenraum ist soweit fertig nun kommen die Kabinenteile und die Haube dran. Ebenfalls von CTM, gibt es für den Lone Star und auch für den Pro Star Fotogeätzte Schriftzüge. Die an den Seiten angegossenen Schriftzüge sind recht schwer farblich zu gestalten und habe diese dann entfernt und eben gegen die fotogeätzten Teile ausgetauscht. Diese werden dann nach jedem Lackiergang von der Farbe freigekratzt.

Nun wird es knifflig. Als Farbdesign habe ich mir diesen Truck als Vorbild genommen.

Ein Farbdesign, das aus drei Farben besteht. Das Abkleben war hier nicht einfach und erfordert Sorgfalt.

Dann musste dieser Farbauftrag abgedeckt werden für die nächste Farbe von VW hier Perlgrau metallic.

Eine mehr Farben Lackierung ist immer knifflig und spannend zugleich. Ist alles richtig abgeklebt? Ist keine Farbe hinter das Abdeckband gelaufen? Lässt sich das Abdeckband problemlos wieder abziehen? Wie wird das gesamt Ergebnis aussehen? Fragen, fragen, fragen die einem im Kopf umher gehen. Zeigen tut es sich letztendlich dann, wenn man die Teile wieder vom Abdeckband befreit.

Hier die Antwort. Hier und da ist tatsächlich was hinter das Abdeckband gelaufen das man dann aber mit einem feinen Pinsel nach arbeiten konnte.

Die Kabine ist lackiert und mit Klarlack nochmals überlackiert worden. Die Rückwand habe ich bei diesem Zusammenbau nicht in das Kabinenteil eingeklebt damit das Interieur sich besser einsetzten lässt.

Nun wollte ich auch Testen ob alles auf den Rahmen passt…… es passt…

Da mir das Alclad Chrom besser als das Chrom aus dem Bausatz gefällt habe ich auch die Stoßstange und den wuchtigen Kühlergrill überarbeitet.

Der Spritzschutz für die hinteren Achsen wurde ebenfalls in Alclad Chrom gearbeitet und mit Foto Ätzteilen von CTM aufgewertet.

Auch die Bausatz Trittstufen gefielen mir nicht und es wurden neue gebaut.

Nun liegt der Zusammenbau in den letzten Zügen. Ein paar Details sind noch zu machen. Hier schon mal ein paar gesamt eindrücke.

12.02.2013

Die letzten kleinen Details sind fertig, das Hochdach ist auch Lackiert allerdings nur aufgelegt. Somit ist der Zusammenbau hier auch abgeschlossen und wieder steht ein Top Moderner U. S. Truck in der Modell Vitrine.

01.08.2013

Zwischenzeitlich ist dann auch eine fertige Bausatz Verpackung aus den USA bei mir eingetroffen.

Die Bauanleitung ist klar und Verständlich gegliedert und ist jeweils mit einer erklärenden Textspalte, die in englischer Sprache gehalten ist, auf jeder Seite versehen. 

Es liegt der Bauanleitung weiterhin ein zwei Seitiges extra Blatt für die Farbliche gestaltung der einzelnen bauteile vor, auf dem in Tabelarischer auflistung man sehen kann welches Bauteil wie lackiert werden soll. Auf den letzten Seiten der bauanleitung sind auch mehrere Farb Fotos von verschiedenen Fahrzeug Lackierungen. Unter anderem hat man hier auch das Streifen Design, das ich beim Bau meines Modelles verwedent habe, hier mit den Weißen geschwungenen Linien als Decal berücksichtig und dem bausatz beigelegt.

Da Revell diesen Bausatz von MOEBIUS übernommen hat, sehen die Decals für den "Revell" Pro Star so aus.

... und hier die MOEBIUS Decals

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

07. & 08. April 2018

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