Willys Jeep R4 M 1:24 Umbau

30.03.2015

Alles fing mit diesen Bilder an die mir Sebastian Motsch auf einer zurückliegenden Modellbau Ausstellung zeigte. Schnell war die Idee geboren daraus einen Gemeinschaftsbau zu machen. Die Basis Modellbausätze waren auch schnell gefunden hier der „Willys Jeep“ von Italeri und der Neue  „Renault 4“ von EBBRO. Basierend auf diesen vier Bildern wollen wir nun gemeinsam dieses recht Skurrile Fahrzeug im Modell Maßstab 1:24 nachbauen.

Die Bausätze


Der Zusammenbau begann mit dem Rahmen des Willys Jeep´s. Um das Dreieckige bestimmungsgemäß im Rahmen einzusetzen, muss ein kleiner steg, wie auf dem Bild zu sehen, entfernt werden.

Um die Position der R4 Karosserie zu bestimmen und diese zu ändern werden die Reifen und Felgen „Trocken“, also ohne Kleber zusammengebaut und auf den Achsen, ebenfalls Trocken, Fixiert. Anhand der so ermittelten Positionen, können dann schon die ersten Säge Arbeiten erfolgen.



Der Unterboden wird auch massiv bearbeitet. Hier müssen die Radkästen Großzügig ausgespart werden und auch der Komplette Vorderbau wird hier abgetrennt.

Nun folgen Pasas proben und immer wieder nacharbeiten. Auf Anhieb direkt die richtige Position zu finden ist oftmals Glück da wir hier eben nur auf Augenmaß Arbeiten. Das kann dann schon mal dazu führen das in einem weiter fortgeschrittenen Stadium Bauteile nochmals bearbeitet werden müssen.


Jetzt habe ich mich allerdings erst noch mal der Karosserie und dem heraustrennen der hinteren Kotflügel Bleche beschäftigt.

Wie bereits schon gesagt, kann es sein das Bauteile nochmal einer Überarbeitung unterzogen werden müssen, weil diese im Verlauf des Zusammenbaus anders gestaltet sein müssen. Hier der Rahmen. Dort wird zunächst einer der Querträger wieder entfernt und der Rahmen in der Mitte durchtrennt. An der Trennung werden dann 8 mm lange stücke eingesetzt.


An der Karosserie und Unterboden müssen dann weitere nacharbeiten vorgenommen werden.


Jetzt ist der Zeitpunkt an dem der Vorderbau des Willys Jeeps zusammengebaut und mit der Karosserie angepasst werden kann. Der Vorderbau wird bis auf ca. 5 mm vom hinteren Teil abgetrennt.


Die erste grobe Zusammenstellung der Teile zeigt dass die Proportionen nun stimmen und es kann an die Feinarbeiten gehen. Hier werden dann auch die Verkleidungen für die hinteren Kotflügel gebaut.


Nun wurde der Vorderbau des Willys Jeep, mittels Laschen mit der R4 Karosserie verbunden.

Nun müssen die Übergänge des Vorderbaus an die R4 Karosserie „Modelliert“ werden.


Diese wurden nun soweit an der R4 Karosserie angepasst.

Da der Motor des Willys Jeep hier zum Einsatz kommt, benötigt dieser auch seinen Platz.

Hier wird der Getriebe Tunnel des Unterbodens des Willys Jeep aus dem Bausatz Teil heraus getrennt.


Unverhofft kommt oft. Zumindest bei diesem Modellbau. Auch am Unterboden der Karosserie muss nun nochmals Platz für das Getriebe des Motors gemacht werden und der Getriebe Tunnel eingepasst.

Am Innenfußboden wird nun auch der Getriebe Tunnel so eingepasst das dieser Optimal dort hinein passt.

Als nächstes ist die Feuerwand zu machen. Das gute an diesem Modellbau ist hier, auch wenn es ein Vorbild davon gibt kann man sehr viel Improvisieren. Wer sagt das die Details die man hier ausarbeitet Falsch sind?!


Die Feuerwand muss Detail für Detail aufgebaut werden. Leider gibt es keine Original Vorbilder anhand dessen man sehen kann wie man es am Vorbild gelöst hat. Nun denn, die nachfolgenden Bilder zeigen meinen Lösungsweg.


Nach einer kleinen Schaffenspause ging es an den hinteren Radkästen weiter. Diese wurden aus 0.5 mm dicken Plattenmaterial neu aufgebaut.

Die Grundform steht nun und es können weitere Details im Innenraum ausgearbeitet werden.

Am Rahmen musste hinten noch die Aufnahme für den Abschlepphaken und die hintere Stoßstange um 8 mm nach hinten versetzt werden. Und auch das Lenkgestänge wurde eingebaut.

Die Vordere Stoßstange wurde aus dem Bausatz übernommen.

Nun kommt Farbe ins Spiel. Hier wurde der Rahmen, Felgen, Reifen uns Motor Farblich gestaltet und mit gebrauchsspuren versehen.

Für abgeblätterten Lack wendete ich die sogenannte „Salz“ Methode an. Anstelle von Wasser wurde hier Haarspray verwendet und noch in den Nassen Auftrag die Salzkörner gestreut.

Mit Farb- Pigmenten schwarz, Umbra gebrannt, Rost und Weiß, wurde hier anhaftender Schmutz dargestellt, der mit dem Pinsel aufgetragen wurde und mit einem anderen partiell wieder entfernt oder aber auch mit dem Finger verrieben wurde soweit man dann an die jeweilige stelle heran kommt.

Rahmen, Felgen, Reifen, Motor sind soweit fertig. Fehlt noch der Auspuff um den ich mich später kümmern werde. Dieser wird dann irgendwo seit weg geführt. Wahrscheinlich kann ich hier die Bausatzteile unverändert aus dem Italeri Bausatz des Willys Jeep übernehmen. Als nächstes geht es an die Karosserie.

Der Rahmen, Motor, Felgen und Reifen sind soweit fertig und es kann an der Karosserie weiter gehen. Diese wurde zuerst Grundiert und dann in einem Rostfarbton über lackiert.

Nach dem die Karosserie und die Türen in Rot und einem Beigefarben Lackiert wurden, musste nun mit feinem nass Schleifpapier die Farbe wieder angeschliffen werden, damit eine Verwitterung dargestellt werden kann.

Die Karosserie wurde nun auch von innen in Schwarz Matt Lackiert. Diese wird nach gutem austrocknen dann dementsprechend weiter Farblich gestaltet und auch die Rostoberflächen werden dann noch weiter ausgearbeitet.

Die Innentürverkleidungen wurden ebenfalls in Matt Schwarz gestaltet und bilden hier ein Schwarzes Kunstleder dar.

Weiter ging es mit dem Armaturenbrett, den Sitzen und Türen. Das ganze wurde dann auch mal „Trocken“ ohne Kleber, zusammengestellt.

Ein klein wenig ging es nun auch hier weiter. Armaturenbrett und Sitze sind eingebaut und auch die eigenwilligen Rücklampen und der überdimensionale Seitenspiegel sind gebaut und Lackier- fertig.

Die Rückleuchten sind jetzt am Fahrzeug angebracht und farblich gestaltet und gealtert.

Allen anderen Details wie der linke Seitenspiegel und das die Motorhaube zu öffnen ist so wie die Knebelverschlüsse sind ebenso fertig Montiert.

Wie man sieht habe ich hier nicht jedes Detail wie am Original Vorbild ausgearbeitet. Hier nehme ich mir das Recht der Modellbauerischen Freiheit raus, dann doch das ein oder andere nach meinen Eigenen Vorstellungen zu Bauen.




26.07.2015

 

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