MAN TGM/Schlingmann HLF 20 VARUS 4x4 Revell M 1:24

Begonnen am 19.09.2016

 

Das neue Feuerwehrfahrzeug aus dem Hause Schlingmann auf MAN Basis ist mittlerweile bei Revell nun auch im Laden erhältlich. Den HLF 20 Aufbau gab es ja schon auf Mercedes Benz Atego Basis. Das aber auch diese Schlingmann Feuerwehraufbauten oft auch nach Kundenwunsch gebaut werden ist wohl auch bekannt. Nichts desto trotz bediente man sich bei Revell des bereits vorhandenen HLF 20 Aufbau. Was genau hier anders ist und ob die „Schränke“ auch alle genauso gefüllt sind wie bereits bei den vorangegangenen Feuerwehr Fahrzeugen wird sich zeigen.

 

 

Die Bauanleitung ist schon ein kleines Heft und umfasst mit 91 Baustufen eine  durchgehend Farbige Anleitung die Bauteile zu verbauen. Ich werde den Zusammenbau in 3 Kapiteln abarbeiten hier

 

  • Den Motor mit Rahmen

  • Die Fahrer und Mannschaftskabine

  • Den HLF 20 Aufbau mit allen seinen Ausstattung Einrichtungen.

 

Zuerst wurden die Motorteile zusammengesetzt. Wichtig dabei ist immer das alle Angüsse und Formennähte entfernt und verschliffen werden.

 

 

An der Hinterachse wurden dann schon kleinere Umbauten erforderlich. Aus Lackiertechnischen Gründen habe ich die Achse und anbauteile noch nicht am Rahmen verklebt. Diese Komponenten lassen sich alle noch mal abnehmen damit der Sprühstrahl der Airbrusch auch überall hinkommt. Die abnehmbaren Teile wurden, damit sie nach dem Lackieren besser zusammengesetzt werden können, mittels 0,8 mm Blumendraht gestiftet.

 

 

Am Stabilisator wurden die Zapfen entfernt, ein Loch gebohrt und mittels 1,6 mm ervergreen Rundmaterial ein Zapfen gefertigt der ebenfalls nach dem Lackieren dieses Bauteil zusammen hält.

 

 

Die Vorderachse wurde auch Komplett Zusammengebaut aber auch noch nicht am Rahmen Verklebt.

 

 

Die Anhängerkupplung wurde auch etwas verfeinert. Der Zapfen der aus Formentechnischen Gründen durchgehend ausgearbeitet ist wurde herausgetrennt und mittels eines 2 mm evergreen Rundmaterials ersetzt.

 

 

Weitere Anbauteile hier Auspuff Tank, und Umlenkgetriebe für den Allrad antrieb.

 

 

Der noch nicht lackierte Rahmen mit Vorder- und Hinterachse.

 

 

Nun ist auch der Motorblock Lackiert und bekommt ein gebrauchtes aussehen.

 

 

Vorher

 

 

Nachher

 

 

Vorher

 

 

 

Nachher

 

 

Mit Schwarzen und Silbernen Farbpigmenten die mit den Pinselborsten aufgenommen werden setzt man nun Schattierungen und sogenannte Spitzenlichter, also die Lichtspiegelungen die auf einem Objekt sich bilden wenn sich auf der Kante das Licht bricht. Vor vielen Jahren bin ich zufällig drauf gestoßen als mir silberne Farbe so eingetrocknet ist das nur die Farbpigmente übrig geblieben sind. Irgendwann war dann dieser Vorrat aufgebraucht und es musste Ersatz her. Diesen fand ich in der Silbernen Wasserfarbe mit der Nr. 221 von Pelikan in Fester Form. Diese Farbe muss nun gemörsert werden damit dann wirklich nur feine silberne Farbpigmente übrig bleiben die man dann wiederum mit dem Pinsel aufnehmen kann.

 

 

Der Fertige Rahmen mit anbauteilen und eingebauten Motor.

 

 

Die Felgen wurden mit Schwarzen Farbpigmenten überarbeitet und in den Fugen und ritzen Schattierungen gesetzt.

 

Und am Rahmen mit Reifen Montiert.

 

Weiter geht es mit der Kabine und den Innenraum. Die Sitze wurden leicht überarbeitet damit diese besser zu Lackieren sind. Leider sind trotz neuen Formen sehr viele und grobe Formennähte an vielen Bauteilen zu finden die hier entfernt werden müssen.

 

 

Die Scheinwerfergläser bekamen mittels eines Schwarzen Wasserfesten Filzstift eine Gummidichtung. Im Vergleich zu den unbehandelten Gläsern sehen die mit dem Schwarzen Rand deutlich besser aus.

 

 

Die Schäkel, die unter der Abdeckung an der Vorderen Stoßstange zu sehen sind, wurden aus 0,8 mm Silberfarbenen Blumendraht neu aufgebaut.

 

 

Das Armaturenbrett mit Lenkung und der Boden mit der Halterung für die Sauerstoff Flachen sind auch für den weiteren Zusammenbau fertig.

 

 

An der Kabine wurden die Tür- und Karosserie Fugen Nachgraviert die später mit Schwarzer Wasserfarbe ausgelegt werden. Ich Persönlich lege hier großen Wert darauf dieses Detail auch am Modell zu sehen, weil es viel Dynamischer wirkt.

 

 

Danach wird Weiß Grundiert und der Farbton Rot wird nach dem Trocknen der Lackierung aufgetragen.

 

 

Im nächsten Schritt wurden die Schwarzen Flächen zu Lackiert. Hier wurde zunächst alles Sauber und Sorgfältig abgeklebt.

 

 

Der nächste Lackierschritt war die Weiße Leiste unter halb der Kabine. Auch hier wurde zunächst wieder Sorgfältig abgeklebt und dann Lackiert.

 

 

Jetzt erst wurde das Riffelblech auf dem Dach in Aluminium Lackiert. Wieder wurde zunächst alles abgeklebt.

 

 

Die MAN Buchstaben und der Löwe an der Kühlergrill Blende wurden mit Bare Metal Foil belegt und ausgeschnitten. Das ganze wurde dann in Matt Schwarz überlackiert und die Buchstaben und der Löwe wurde mittels eines Wattestäbchen das mit Verdünnung benetzt war, wieder Vorsichtig freigelegt.

 

 

Das Innenleben ist in der Kabine eingebracht und es können nun die Scheiben eingesetzt werden. Auch die Kanten der Scheiben wurden mit einem Schwarzen Filzstift geschwärzt die dann mittels Holzleim oder Kristal Clear eigesetzt werden. Ich hatte keine Passprobleme mit den Scheiben die hier Optimal passten und nichts nachgearbeitet habe.

 

 

Das Transparente Scheiben Material ist in der Regel recht spröde. Trennt man es mit einem Messer aus dem Spritzling kann es vorkommen dass das Material einreißt oder auch bricht. Am besten ist es wenn man die Teile mit einer kleinen feinen Säge abtrennt und die stellen mit Schleifpapier nacharbeitet.

 

 

Der überquellende Holzleim sollte man etwas antrocknen lassen, so lässt sich dieser leichter mit einem angespitzten Zahnstocher später entfernen.

 

 

Die erste Passprobe auf dem Rahmen hat die Kabine auch bestanden.

 

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

07. & 08. April 2018

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