M915 / Der Trailer M 1:35/ Trumpeter/ TEIL 2

21.07.2017

 

Zunächst werden die Teile des Rahmens zusammengesetzt.

 

 

An der Unterseite der Plattform müssen nun 38 Querstreben angebracht werden.

 

 

Der Rahmen fügt sich dann sauber in die Unterseite der Querträger ein, wird aber aus Lackiertechnischen Gründen noch nicht fest Verklebt.

 

 

 

 

 

Am Heck werden aus Lackiertechnischen Gründen die Gummipuffer und die angegossenen Lampen entfernt.

 

 

 

Hier verwende ich geätzte und bereits in Linsenform eingefärbte, passende Modell Teile.

 

 

Damit später die Lampen auch wieder an der richtigen Stelle sitzen wurden diese vor dem entfernen ausgemessen und die Maße zu Papier gebracht.

 

Nun werden die Achsen und Federung des Trailers zusammengesetzt.

 

Hier ist auch eine Saubere Ausrichtung der Achsen zu achten damit dann hier auch ja kein Reifen das „Beinchen“ hebt.

 

 

Nun können noch die Trailer stützen zusammengesetzt werden die ebenfalls am Rahmen Montiert werden.

 

 

Zum Schluss wird noch die Trailer Wand mit den Kupplungsanschlüssen für die Bremsanlage zusammengesetzt.

 

 

Somit sind die Teile des Trailers bereit für die Farbliche Gestaltung.

 

 

Beim Vorbereiten der Bauteile für die Farbliche Gestaltung fällt mir gerade auf das der Trailer „ungebremst“ ist. Zumindest finden sich keine Bremszylinder und Gestänge zu den Achsen im Bausatz…

 

 

Die Bauanleitung weist auch nichts aus.

 

 

Da nun der Trailer in einem Sandfarbton Lackiert wird und ich diesen dann in einem Verschmutzen, Benutzen und verkratzten Erscheinungsbild gestalten möchte, wurde zunächst ein Lackierprobe gemacht da ich mir für diesen Zweck extra Mal ein mittel gekauft habe womit einfache Lack ab Platzer und Kratzer dargestellt werden können. Auch wollte ich ein misslingen der Lackierung an den Modellteile von vorne herein ausschließen da ich selber mit solchen Mitteln noch nicht gearbeitet habe.

 

 

Abgeplatzter Lack, Kratzer, Verwitterung, durchscheinender Rost. Wie auch immer diese Art der Verwitterung oder Verschmutzung aussieht, lässt ein Modell noch Interessanter und sehenswerter erscheinen. Was im Militärmodellbau mittlerweile gang und gebe ist. Mittlerweile ist der Markt an Mitteln mit denen man diese Farbliche Gestaltung an Modellen anwenden und ausarbeiten kann schon sehr groß. Auch im Internet findet man viele Tutorielles dazu, mit Hilfe denen man sich diese Technik näher bringen kann. Diese nennt man auch „Chipping“ Vor einiger Zeit kaufte ich mir dann von mig das „Heavy Chipping Effects“ A-MIG-2011.

 

Der Lackaufbau baute ich wie folgt auf.

 

1- Grundierung

2- Tamiya HULL RED XF-9

3- Mig Heavy Chipping Effects

4- Tamiya BUFF XF-57

 

 

 

Nach ausreichender Trocknung, ca. 1 std. wurde über den letzten Lackauftrag (Tamiya BUFF XF-57) mit einem Breiten und mit Wasser getränkten Pinsel so lange über die Fläche gestrichen bis sich die ersten „Lack ab Platzer“ einstellten.

 

 

Längliche Lackschäden/ Kratzer,  lassen sich mit einem Zahnstocher anbringen. Wichtig hierbei ist das es Acrylfarbe ist, die sich eben durch das Wasser wieder an gelöst wird,  und durch das Chipping Fluid von mig keine Haftung mit der darunter liegenden Farbe eingeht. Diesen Vorgang macht man dann so lange bis das gewünschte Ergebnis sich einstellt.

 

 

Zusätzlich kann man dann nach dem abtrocknen die Fläche nochmals mit Farbpigmenten nach bearbeiten um die Verschmutzung bzw. Verwitterung deutlicher hervorzuheben.

 

 

Nach dem das Chipping Muster gemacht wurde ging es dann auch an die Modell Teile. Diese wurden zunächst in einem Rost Farbton (Tamiya HULL RED XF-9) Lackiert und nach dem Abtrocknen dann das dem Chipping Fluid aufgetragen. Ist dies dann auch trocknen wurde mit Sand Farben (Tamiya BUFF XF-57) Lackiert. Mit Wasser und einem Breiten Pinsel wurde dann partiell die „Sand“ Farbe so abgetragen das diese durch das Wasser angelöst und wie auf den Bildern zu sehen „abgekratzt“ wurde.

 

 

Leider musste ich diesen Arbeitsgang zwei Mal machen da ich wohl von dem Chipping Fluid beim ersten Auftrag zu wenig aufgetragen habe und sich der Chipping Effekt nicht eingestellt hat. Letztendlich hat es dann aber Funktioniert.

 

 

Nach dieser Arbeit wurde dann der Trailer von unten mit Farbpigmenten verschmutzt.

 

 

Die Reifen wurden wie beim Truck, ebenfalls verschmutzt.

 

 

Sind die Reifen auf den Felgen aufgezogen, können diese auch am Farbgestell Montiert werden sowie die Staukästen auch.

 

Die Stirnwand hat auch etwas schmutz abbekommen.

 

Damit ist der Trailer soweit auch fertig und es geht dann weiter an den Container.

 

25.07.2017

Der Container

25.07.2017

 

Weiter geht es mit dem 40 Fuß Container. Der Zusammenbau gestaltet sich sehr einfach und beginne hier mit den Seiten Deckel und Boden.

 

 

Die Türen und Schließstangen Klebe ich noch nicht an da diese in einer anderen Farbe wie der Container lackiert werden nämlich Silber.

 

 

Der Zusammengebaute Container….

 

 

Ein paar Beschädigungen bekommt dieser auch. Beim Um stapeln oder versetzten wie auch immer passiert es dann am Original Vorbild auch immer wieder mal das diese mit anderen zusammenstoßen oder aneinander vorbei Kratzen. Solche Spuren werden bereits vor dem Lackieren mit einem Heißluftgebläse und einem geraden Gegenstand bzw. zerknautschte Dickere Alu Folie Warm  in den Kunststoff gedrückt.

 

Zum Schluss werden noch hier und da ein paar Loch Flicken aufgeklebt. Hier verwende ich selbstklebende Alufolie. Nun wird das ganze erst mal Grundiert und nach und nach aufbereitet.

So langsam kommt der Zusammenbau zum Ende. Hier wurden die Teile des Containers Lackiert. Zunächst das Schließgestänge in Silber. Der Container und die Türen wurden zunächst Grundiert und nach dem Trocknen mit RED HULL XF-9 Lackiert

 

Ist das alles getrocknet kam wieder das Chipping Fluid zum Einsatz und die Fläche wurde großzügig  ebenfalls damit Lackiert. Ist auch das Chipping Fluid Getrocknet wurde noch mit DESERT YELLO XF-59 dem Container die Sandfarbe gegeben.

 

Mit einem Nassen Pinsel wurden dann wiederum die Farb- ab Platzer Hergestellt.

 

Jetzt wurden noch die Decals aufgebracht und in gleicher Weise dann ebenfalls mit einem Pinsel und Farbpigmenten Schwarz, Umbra Gebrannt, Beige… die Verschmutzung aufgetragen.

 

 

Dem Fertigen Container sieht man an das er in Gebrauch war.

 

 

Das Fertige Gespann sieht dann ins gesamt so aus. Würde ich es nicht besser wissen könnte man meinen dass das ein 1:24 und kein 1:35 Modell ist.

 

Schon Interessant zu sehen was in diesem Maßstab machbar ist. Warum dann diese Detailfülle nicht auch mal im 1:24 Maßstab angewendet wird ist mir leider schleierhaft. Auf jeden Fall war es mal eine Interessante und schöne  Erfahrung einen derartigen Modellbausatz in 1:35 gebaut zu haben.

 

 

Habe Fertig…. ;-)

 

26.07.2017

  23. Modellbau Ausstellung

 

„ON THE ROAD“

 

Vom 10.03.-11.03.2018

 

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2. Steirische Modell-

Bautage

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