FIAT 500F 1968 Italeri  M 1:12

17.11.2017

 

Die Weichen sind gestellt. Bald geht es mit dem Zusammenbau des FIAT 500F los.

 

 

Es geht los….

 

 

 

Beginnend mit der Baustufe 2, in der das eigentlich  „Funktionierende“ Lenkgetriebe zusammengebaut wird, musste ich feststellen das mit der Verwendung der in der Bauanleitung festgelegten Lenkstange mit dem Schnecken Getriebe nicht Funktioniert.

 

Insgesamt gibt es 3 vorhandene Lenkstangen. Je eine an Spritzling H Bauteile Nr. 35 (Silber Farben) und eine an Spritzling F Bauteil Nr. 65 (Schwarz eingefärbt).

 

 

Leider sind die Lenkstangen an Spritzling H derart elliptisch und auch klein ausgebildet, dass das Schneckengetriebe dann nicht in den Zahnkranz des Quer einzusetzenden Aufnahme für das Lenkgestänge passt.

 

 

Die passprobe mit dem Bauteil 35 vom Spritzling H zeigt wie viel Luft zwischen den Zahngetriebe ist.

 

 

Die für mich einzige Möglichkeit hier Material aufzubringen, in die die Lenkstange bzw. Das Schneckengetriebe Sauber geführt wird und in den Zahnkranz greift um später das Lenkgestänge Sauber zu führen.

 

 

Entgegen der Bauanleitung verwende ich die Lenkstange vom Spritzling F Nr. 65. Diese ist wesentlich besser ausgeführt wie die Lenkstangen von den Spritzlingen H Nr. 35.

 

 

Das eine Problem gelöst tut sich schon das nächste auf. Das Lenkgetriebe wird nun am Unterboden der einteiligen Bodengruppe in die Aussparung eingesetzt die man, zumindest war das an den Bauteilen so die mir hier vorliegen, von Gussgrate säubern muss damit das Bauteil dort eingesetzt werden kann!

 

Nach dem einsetzten zeigt sich das die Vierkantaufnahme für das Lenkgestänge sehr dicht am Unterboden befindet und das aufstecken derselben vielleicht kniffliger wird als erwartet. Das wird sich dann noch zeigen wenn ich diese Baugruppe in Angriff nehme.

 

Weiter geht es mit dem Lenkgestänge.

 

 

Hier muss man ganz genau in die Bauanleitung sehen, damit man die richtigen Teile für die jeweils ausgesuchte Lenkversion verarbeitet. Die Teile des Lenkgestänges sind allerdings nichts für Grob Motoriker und sollten mit Vorsicht entgratet werden, weil diese sehr filigran sind.  Für einen geübten Modellbauer sollte das aber kein Problem darstellen.

 

 

Damit sich später auch alles beim Lenkeinschlag bewegt wird das Gestänge an den Zapfen Heiß- Vernietet.

 

 

Meine anfängliche Skepsis ist dann beim Einbau des Lenkgestänges auch gewichen. Hier lässt sich der Lenkhebel auf das Lenkgetriebe ohne Probleme aufsetzten.

 

 

Die Feuerwand wurde auch soweit bearbeitet. Hier müssen ein paar vorgefertigte öffnen aufgebohrt bzw. ausgeschnitten werden, damit später andere Bauteile dort eingepasst werden können.

 

 

Die Lenkrad Aufnahme mit Bedienhebel sind auch entgratet und könnten hier schon Lackiert werden.

 

 

Als nächstes wird die Lenkbare Vorderachse zusammengesetzt. Diese Besteht aus den „Querlenkern“ und den Stoßdämpfern die hier mittels einer Druckfeder in ihrer Funktion nachgebildet werden kann.

 

 

Der Einbau gestaltet sich „noch“ Problemlos….

 

 

Ist alles zusammengesteckt fiel mir auf das die Spur nicht stimmte!

 

 

Die Lösung hier war die Mittlere Lenkstange auftrennen, ca. 5 mm kürzen und eine selbst Hergestellte Hülse aus 1,6 mm evergreen Profil und 10 mm Länge, die mit einem 1 mm Bohrer Längs aufgebohrt wird, Hergestellt wurde.

 

Die so Hergestellte Hülse wird nun auf das Lenkgestänge aufgesteckt und die aufgetrennten enden soweit in der Hülse zusammengeschoben bis die Spur dann wieder stimmt. Mit einem Tropfen Kleber wird nun die Position links und rechts Fixiert.

 

 

Weiter geht es mit dem Motor. Das sind alle Einzelteile die verbaut werden müssen.

 

 

Am Getriebe wird die Achse mit dem beiliegenden Polyschlauch vor dem Verkleben eingesetzt, sodass dies Drehbar bleibt.

 

 

Der Auspuff wurde am Motorblock angepasst. Eine Seite des Auspuff Rohrs musste etwas verlängert werden damit alles Sauber zusammen passt.

 

 

Der Keilriemen wurde neu aufgebaut. Dieser wurde aus 0,75 mm dicken Platten Material auf einer CNC Fräse erstellt. Zunächst wurden die Keilriemenräder vom Anguss entfernt. Die Keilriemenräder wurden in eine kleine Uhrmacher Drehbank eingespannt und mit der Messerspitze wurden dann eine sogenannte Nut bzw. rille reingedreht.

 

 

Die Trockenpassung, also ohne Kleber, zeigt dass alles passt. Für mich sieht dieses Detail so viel Detailtreuer aus.

 

Jetzt werden die Hinterachsen zusammengebaut. Hier habe ich direkt von vorne  herein die Zapfen am Achslenker abgetrennt….

 

 

… und längs mit einem 1,6 mm Bohrer aufgebohrt, durch das dann 1,6 mm Rundmaterial als Zapfen durchgesteckt werden kann. Die Aufnahmen am Unterboden können nun ohne die Achslenker Montiert werden und der Unterboden kann nun besser Lackiert werden.

 

 

Die Trockenpassung zeigt ob alles passt.

 

 

Ein federn tut das Ganze dann auch.

 

 

Nun kommt Farbe ins Spiel. Als Grundfarbe habe ich mich für Lichtblau RAL 50121 entschieden.

 

 

Ist das Blau Lackiert und getrocknet wird der innen und Unterboden Außen Matt schwarz Lackiert.

 

 

Jetzt wird auch die Lenkbare Vorderachse zusammengebaut. Mit Farbpigmenten in „Umbra Gebrannt“,  Rost und schwarz wird der Unterboden leicht verschmutzt.

 

 

Mit einem Schaumstoff stück oder Schwamm, wird das ganze verrieben.

 

Auch die Hinterachse wird nun am Unterboden verbaut.

Der Fertige Unterboden sieht nun so aus.

 

Die Bremstrommeln werden auch mit schwarzen Farbpigmenten leicht verschmutzt.

 

 

Der Überschuss wird auch hier mit einem Schaumstoffstück abgerieben.

 

 

Links die unbehandelte Trommel rechts die behandelte Trommel.

 

 

Nun wird sich dem Motor zugewendet. Mit Farbpigmenten Schwarz, Umbra Gebrannt und Weiß, wird dieser einen gebrauchten zustand eingehaucht.

 

 

Auch die in Aluminiumsilber lackierten Motorteile, bekommen eine Pigment Behandlung. Zunächst werden die Pigmente mit dem Pinselaufgetragen….

 

 

… und dann mit einem Schaumstoff stück verrieben bzw. der Überschuss so abgetragen das in den Ecken, ritzen und fugen diese zurückbleiben und den anhaftenden Schmutz nachbilden.

 

 

Den Keilriemen habe ich noch mal Zeichnerisch überarbeitet. Hier wurde zusätzlich die Zahnung noch nachgebildet. Dies wurde dann mit einem 0,5 mm Fräser umgesetzt.  Da man später den Keilriemen beim Öffnen der Motorraumklappe sieht wollte ich hier dann auch dieses Detail wie beim Original Vorbild, am Modell erkennen können.

 

 

Montiert sieht es dann so aus.

 

 

Der Auspuff wurde ebenfalls auf die gleiche Weise wie alle anderen Motorteile mit Farbpigmenten bearbeitet.

 

Der Zusammengebaute Motor mit Kabelleitungen.

 

Hier kann der Motor dann auch schon im Chassis eingebaut werden. Im Motorraum wurde auch eine leichte Verschmutzung angebracht.

 

 

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