International Lone Star Wrecker M 1:25

26.01.2012

Seit dem ich letztes Jahr den International Lone Star im Maßstab 1 :25 von Moebius Modells gebaut habe, fand ich dann auf meiner Suche nach Vorbildern immer wieder das ein oder andere Bergefahrzeug auf Basis des Lone Stars. Das wohl am meisten angezeigte Fahrzeug dieser Art war wohl der „Harley Davidson“ Wrecker. Aber auch von Privaten Bergefirmen gibt es durchaus sehr Schöne Fahrzeuge ähnlich diesen hier.

Dies sind die Modellbausätze die ich dann dafür verwenden werde. Hier habe ich noch aus einem Revell Peterbilt Bausatz den Challanger Aufbau übrig den ich dann dafür verwenden will. Ein genaues Vorbild wird mein Modell nicht haben allerdings versuche ich mich an Vorbild Details zu Orientieren damit das ganze dann auch stimmig aus sieht.

Da das Modell von Moebius den wuchtigen Sleeper und das Fahrerhaus aus einem Teil gefertigt hat musste der Slepper erst mal entfernt werden. Dazu machte ich mich im Netzt auf die Suche nach aussagekräftigen Bildern. Erst verlief die Suche erfolglos. Beim zweiten Anlauf habe ich dann das gefunden was ich gesucht habe. DIE Bilder die genau diese Rückwand und vor allem auch das Dach von oben zeigen. Hier muss wohl auch ein Modellbauer die gleiche Idee gehabt haben. Mehr Bilder dazu könnt ihr hier, ziemlich am ende des Albums finden.

 

Lone Star Day Cab

Weiter ging es dann erst mal einen Rahmen zu fertigen der dann den Abschluss der Kabine bildet. Die Kabinen Kontur wurde dann erst mal auf Papier abgezeichnet und am PC nach bearbeitet und begradigt. Später wurde dieser Rahmen dann gespiegelt und Gefräst. Hier wurde dann noch ein zweiter Rahmen mit Falz und einer Schräge gefräst. In die Falz wird später dann die Rückwand mit dem Fensterausschnitt eingesetzt.

Zu nächst dachte ich das ich das verbliebene Dach beibehalten könnte, entschied mich dann aber dafür, auch dieses komplett neu auf zubauen. Hier fertige ich aus einem MDF Material (Micro Dichte Faserplatte) dann einen Tiefziehstempel, über den ich dann eine vorher erhitze 1,5 mm Dicke Polystyrol Platte darüber zog und erkalten ließ.

Das eigentliche Dach wurde dann aus dem erkalteten Material grob heraus geschnitten und auf dem Tiefziehstempel dann exakt nachgeschnitten und am Modell Teil angepasst. Auch die Passprobe der Frontscheibe verlief auf Anhieb Positiv. Eine Nacharbeit ist hier nicht notwendig. Nun werde ich mich um die Rückwand und die Sicken auf dem Dach widmen…

Zwischenzeitlich habe ich mir mal die Rückwand vorgenommen und Gefräst. Zuerst musste mit den Nötigen Augenamaß eine Zeichnung erstellt werden die ich dann für das Fräsen programmieren musste.

Das ganze musste ein wenig gesäubert werden und auch die Passprobe verlief Positiv.

Beim genauen Betrachten der Bilder bemerkte ich das die abgeschrägte Fläche nicht parallel, sondern sich nach unten hin zur Fläche der Rückwand verdreht. Hier musste ich dann noch mal nacharbeiten und Spachtel die Fläche auf um diese dann dem Vorbild gemäß zu überarbeiten. Die Linke Seite ist bereits gemacht und nun muss noch die rechte geschliffen und angepasst werden.

Weiter geht es.... Die andere Kabinen Ecke ist dann auch beigearbeitet worden. Nun widmete ich mich den Sicken auf dem Dach.

Nun wurden die Sicken aus 0,75 mm Polystyrol Platte ausgefräst und auf dem Dach aufgeklebt. Die Platte wurde vorher noch über eine Tischkante gezogen, damit diese dann die Krümmung des Daches hatte.

Nun wird ständig geprüft und hier und da der ein oder andere Tropfen Kleber nach gegeben damit dann die Sicken auch alle schön auf dem Dach anliegen und antrocknen. Den Rahmen der dafür sorgte das die Sicken dann vom abstand her alle gleichmäßig aufgelegt wurden konnte dann mittels einer Starken Schere Grob abgeschnitten werden.

Da ich es selber kaum erwarten kann ob beim aufkleben der Sicken alles so geklappt hat, habe ich bereits schon damit angefangen Grob vorzuarbeiten. Die Sicken laufen auf dem Dach nach Vorne auf null aus. An der Rückwand die Sicken ist das gleiche. Hier habe ich per Hand und einer Feile das Material bereits schon mal grob vorgearbeitet.  Also nix mit CNC, alles Handarbeit!

Das ist der Momentane Sandt heute ( 29.01.2012) Wenn die Klebe stellen alle gut getrocknet sind wird es an die Feinarbeit gehen. Und die Frontscheibe passt immer noch perfekt!

Zwischenzeitlich habe ich dann auch mal alles Sauber verschliffen und gesäubert. Das ist der Momentane stand der Kabine.

Jetzt ist das gekommen was kommen musste wenn man "nur" nach Fotos und Augenmaß Arbeitet. Hier habe ich übersehen das die Rückwand NICHT bis unterkante der Chromzierblende mit den Sidemarkers reicht, sondern knapp darüber aufhört. Also die bereits eingeklebte Rückwand wieder fein säuberlich raus trennen und neu anfertigen. Dank der CAD und CNC Technik war das noch einfach zu realiesieren. Schwieriger war dann das heraus trennen der bereits eingeklebten Rückwand ohne andere schäden zu verursachen.

Die Klebenähte sind getrocknet und die Flächen bei gearbeitet. Jetzt gefällt mir die Rückwand schon viel besser. Auch die Frontscheibe passt immer noch hervorragend unter das neue Dach.

Nun muss die innen Verkleidung eingepasst werden. Hier habe ich dann mittels des übrig gebliebenen Sleepers dann erst mal die Schnittkante für die linke und rechte Seitenverkleidung ermittelt. Den Dach Himmel aus dem Bausatz konnte ich wiederum nicht verwenden da hier das Hochdach schon begann und musste den Himmel aus einem zweiten Tiefgezogenen Dachteil nach Bauen.

Die Seitenteile sind gekürzt die Rückwand Innenverkleidung ist auch Hergestellt und es folgt dann die einpassung in die Kabine.

Soweit sieht alles gut aus. Darauf folgt dann nun ob auch alles in die Kabine rein passt...

Scheint alles zu passen. Glück gehabt ;-) lediglich die Rückwand Innenverkleidung muss, wenn die klebenaht am Fensterrahmen gut durchgehärtet ist noch verschliffen und abgerundet werden. Aber hier sieht man wenn man Sorgfältig vorgeht was dann doch eine Arbeit dahinter steht so eine Kabine umzubauen. Es ist bei weitem nicht damit getan einfach die Kabine vom Sleeper zu trennen. Hier tuen sich dann noch viele andere Baustellen auf die dann das Endergebnis beeinflussen und es gut aussehen lassen.

 

Weiter ging es am Rahmen. Zunächst dachte ich das ich hier einen zweiten Bausatz Opfern müsste was dann aber nicht der fall war, wie sich später heraus stellt. Hier Baute ich zunächst den Rahmen zusammen und Plazierte die Kabine an ihre stelle. Unter der Rückwand muss hier noch eine Abstüzung bzw. Federung gebaut werden.

 

 

Nun kan der große Moment, ob der "CHALLENGER" Aufbau aus dem Revell Bausatz dann auch Problemlos auf dem Rahmen aufgesetzt werden kann..... Wenn man sich bei der Entwicklung der Modelle tatsächlich an die Maßstabs angabe gehalten hat dürfte es eigentlich Funktionieren.

Und siehe da, es passt!  Sogar die Radstände stimmen perfekt mit den Radkästen am Aufbau überein.

Jetzt muss lediglich noch die zweite Achse als Liftachse gebaut werden, ähnlich wie am Peterbilt hier.

Der Rahmen hinten muss auch um ca. 10 mm gekürzt werden.

Bevor ich hier aber am Rahmen weiter mache, habe ich mich erst mal um das neue Kabinenlager am Rahmen gekümmert. Dadurch das die Schlafkabine wegfallen ist musst nun eine neue Aufnahme gebaut werden. Viele Bilder habe ich nicht gefunden und es mussten dann diese beiden Bilder für den nachbau her halten.

Für die maßfindung musste das Augenmaß bzw. der abstand vom Rahmen zum Kabinenunterboden reichen.

Mittels eines Leistungsstarken 3 D Zeichenprogramms (INVENTOR 2011, Autodesk) Konstruierte ich mir hier dann dieses Kabinenlager komplett neu auf, mit dem ich auch bereits die neue Kabinen Rückwand erstellte..

Hier waren nicht weniger als 22 bauteile zu Fräsen. Die Stoßdämpfer entstanden aus einem 3,2 mm Rundrohrmaterial das unterhalb noch mal an einer Drehbank abgedreht wurde. Das Gelb Markierte Bauteil ist eines der Luftfederbälge der Schlafkabine und passt von der Dimension ganz gut zu dem neuen Lager.

 

Hier die einzelnen Baughruppen des neuen Lagers.

...und am Rahmen Positioniert...

Zwischenzeitlich ist auch in 3 D die Liftachse enstanden. Alle Teile sind soweit druch Konstruiert und können dann auch bald gefräst werden.

Die Liftachse ist durchkonstruiert und die Teile sind für das Fräsen vorbereitet. Hier sind es alles in allem 56 Frästeile die hergestellt werden müssen.

Die Federbälge wurden als Scheibenkontruktion aus verschieden Dicken Polystyrolplatten umgesetzt, damit diese den den Bausatz Bälge ähneln.

Wie nun die Rahmenlager bauen?   Darüber hatte ich mir einen ganzen Tag den Kopf zerbrochen und hin und her Konstruiert als ich dann die Lösung fand.

Auch wenn ich selber seit ca. 4 Jahren die CNC Fräse mein eigen nenn, ist es auch heute immer wieder ein hoch Genuss und bin begeistert über die Möglichkeiten die man solch einer Maschine im Modellbau hat. Hier Muttern und Schrauben Köpfe. Die kleineren haben eine Modell schlüsselweite von 0,8 mm! Der stehbolzen, den man hier sieht, misst vom Durchmesser von 0,5 mm! Alle Teile sind hier ebenfalls auf der CNC Fräse entstanden. In Handarbeit unmöglich diese wiederholbar in einer so maßgetreuen Ausführung Herzustellen

.

Fertig zusammengebaut sieht das ganze dann so aus...

... und am Modell passt das ganze Natürlich auch... ;-)

Hier könnt Ihr sehen wie das ganzen dann mit Felgen und Reifen aussieht. Die Hinterachsfelgen und Reifen sind aus dem Italeri Programm, die Vorderradfelgen stammen aus einem Revell "Bill Signs" Bausatz und die Gummi Breitreifen (***link anklicken***) habe ich mal als Master gebaut (***link anklicken***) die Heinz Schwarz vom "Modelmaker shop" (***link anklicken***)  in seinem Angebot hat. Diese passen ohne Probleme auf diese Felge.

Weiter geht es mit der Auspuffanlage. Wie schon mit der Liftachse,

Da ich aus dem Bausatz auch nur die Rohre verwenden kann, muss ich die Befestigung hier wieder selber aufbauen und wurden hier erst mal in 3 D Konstruiert und gezeichnet.

Hier noch ein paar Original Detail Bilder an denen ich mich Orientiert habe. Jetzt heisst es diese Details Herzustellen.

Bei der Herstellung bzw. Fräsen der Teile machte mir die Hitzeschutzverkleidung Probleme. Zunächst dachte ich das ich diese Rund gebogen bekomme und Fräste daher dann dieses Detail aus einem flachen Plattenmaterial.

Leider hatte ich dann wenig erfolg dieses so gefräste Teil rund zu biegen. Weder kalt noch Warm erzielte ich ein befriediegendes Ergebnis.

Ihr fragt euch jetzt sicher warum ich hier nicht auf Fertige Fotogeätze Bleche zurück greife. Dies hat den Grund das die Hitzeschutzverkleidungen nicht komplett gelocht sind sondern nur an der Stirnseite eine gelochte Reihe hat. Hier habe ich mir in den Kopf gesetzt diese dann auch so nach zu bilden.

Hier musste ich also ein bereits fertiges Rohrstück nehmen. Fündig wurde ich im "evergreen" Programm mit dem Rundrohrmaterial im Durchmesser von 12,7mm oder 1/2 inch.

 

Die nächste Frage bestand dann darin wie bekomme ich nun diese Lochung exakt in das Rundrohr gefräst?!

 

Die Lösung lag so nahe. Hier entdeckte ich dann die Leerrohr Leitungen der Elektrischen Leitungen bei mir im Keller und nahm diese Idee als Halterung und Fixierung auf der CNC Fräse auf.

Nach diesem Prinzip fertigte ich dann eine Klemmhalterung an in der ich dann das Rohrstück einsetzten konnte.

Auf dem Frästisch der CNC Fräse wurde dann ebenfalls eine Fixierung geschaffen damit dann das Rohr exat mit den Löchern gefräst werden konnte. Da das Rohr auch noch um ein bestimmtes Maß gedreht werden konnte, Gravierte ich an den Kopfteilen noch eine Scala ein und unterlegte diese mit Schwarzerr Farbe zu besseren sichtbarkeit. Dann konnte es auch schon los gehen...

 

Zunächst wurde eine Platte gefräst in der dann die selbsgebaute Rohrhalterung eingesetzt werden konnte. Diese Plattee diente hier auch als Positionierhilfe da ich zwei verschiedene Programme abarbeiten musste. Damit war sichergestellt das dann die Löcher auch alle exakt und gleichmäßig in das Rohr gefräst würden.

Und das fertige Ergebnis. Ich denke das sich das sehen lassen kann. Ich zumindest bin damit zufrieden. Mit der Bloßen hand und einer Feile wären diese Details so nie um zu setzten gewesen.

Zwischenzeitlich sind nun auch die Auspuff Halterungen mit den Querverstrebungen am Rahmen angebaut worden. Für den besseren Zusammenbau bzw. Demontage (Lackierarbeiten) habe ich diese geringfügig anders ausgeführt. Auch der Durchmesser der Hitzeschilde wurde hier ein Rohr kleineren Durchmessers verwendet.

Man kann sagen was man will aber der Einsatz einer so Präzisen CNC Fräse hat schon was für sich. Alleine die Langlöcher haben eine Breite von 0,5mm! Die Stege dazwischen sind noch kleiner. An die Präzision und Genauigkeit, einer solchen Maschine, kommt eine Handarbeit schon nicht mehr hin. Hier sind Details Möglich die ohne diese Hilfe nicht möglich wäre.

 

Nun wird auf der Beifahrerseite der Treibstofftank neu aufgebaut. Dazu wurde der Bausatz Tank zusammengebaut und dementsprechend eingekürzt. Die Tankhalterungen werden wieder aus dem Bausatz verwendet. Lediglich die Tankhaltebänder sind dann wieder CNC Gefräst. Hier finden Drei dieser Bänder am Tank ihren Platz.

Der Scheuerschutz, der unter die Haltebänder kommt, wird mittels eines Schwarzen Isolierbandes nachgebildet, das geringfügig breiter geschnitten ist wie das Band selber. Dieses wird dann nach dem Lackieren des Tank Körpers zwischen dem Halteband und dem Band aufgebracht und ist selbstklebend.

Da ja auch irgendwo die Fahrzeugbatterie untergebracht sein muss wird auf der Fahrerseite anstelle eines Tanks der Batteriekasten mit Trittstufen neu aufgebaut. Wie das aus sehen könnte seht ihr auf den Nachfolgenden Bildern und ist aber noch nicht die endgültige Konstruktion und Form. Da wird sicher noch das ein oder andere noch verändert.

Anstelle des Batteriekastens habe ich mich dem Treibstofftank gewidmet. Hier wurden die Halterungen am Rahmen angebracht und neue Trittsufen auf der CNC Fräse Hergestellt. Auch hier wieder Details die mit der Hand so kaum bis gar nicht in der Detailtreue Herzustellen sind.

Jetzt kommt bereits Farbe ins spiel. Der Rahmen ist Lackiert und auch der Tank mit den Haltebändern und den Trittsutufen ist Farblich gestaltet.

Weiter geht es im Innenraum. Hier ist der Boden, Armaturenbrett, Seitenverkleidungen und Sitze soweit Farblich gestaltet. Schattierungen an den Fugen und Spalten hebe ich hier mit Schwarzen farbpigmenten hervor die ich vorsichtig mit einem feinen Pinsel auftrage. Rechts im Bild ein überarbeiteter Sitz, links ein unbehandelter.

Zwischenzeitlich habe ich an der Kabine weiter gemacht. Leider ist der Schriftzug "Lone Star"  und das Türschloß angegossen und macht eine Nachträgliche Farbliche Gestaltung recht schwer. Hier haben Czchiche Modellbauer bereits Fotoätzteile entwickelt aber nicht für das Türschloss das ich mir dann selber als einzelteil gebaut habe. Zunächst wurde dieses wieder in einem CAD Programm nachgezeichnet und dann wiederum aus 0,75 mm Dicken Plattenmaterial und einem 0,8 mm Fräser ausgefräst.

Die Kanten wurden deann noch mit schleifpapier abgerundet.

Zwischenzeitlich erreicht mich eine Nachricht über neue Fotoätzteile für den International „Lone Star“ bzw. Pro Star. Hier sind zwei Czechieche Modellbauer gerade dabei, für diese Bausätze ein Detail Fotoätzteile Satz zu entwickeln. Die ersten Bilder dazu möchte ich euch nicht vorenthalten.

Wenn ich das jetzt richtig deute, wird das Armaturenbrett auch bereits fertig Bedruckt sein, so wie wir es von den Sichertheitgurten bzw. "Mobilfunktelefone"  oder Diversen Instrumenten Boards für Flugzeug Modelle des Herstellers EDUARD kennen.  

Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Angelehnt an diese Lackierung soll das Modell dann auch Lackiert werden.

Die Kabinenteile und Haube so wie die Kotflügel wurden mit Tamiya Weis XF-2 und Tamiya Orange X-6 Lackiert und nach dem Trocknen mit einem 2 K Glanzklarlack Überlackiert.

Wie man auf den Bilder sehen kann habe ich an den Kotflügeln noch einen Spritzschutz angebracht, den ich selber genaut habe. Ob es so was gibt kann ich im Moment nicht mit sicherheit sagen, allerdings warum solllte es so was nicht geben? An vielen anderen Fahrzeugen sieht man solche Verbreiterungen. Da ich auf der Vorderachse einen Breitreifen drauf habe und der über dem Kotflügel steht, finde ich passt das wieder. Nun muss noch der andere Scheinwerfer zusammengebaut und im Kotflügel eingebaut werden dann ist die Haube bis auf den Grill und Zierleiste auch so weit Fertig. Die Bauteile die in Chrom sein sollen sind auch soweit vorbereitet und müssen derzeit für den Alclad auftrag durchtrocknen.

Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie man mittels einer Lackiertechnik, chromähnliche Oberflächen im Modellbau nachbilden kann. Dies habe ich hier wieder mit wachsender Begeisterung erfahren müssen als ich die Hitzeschutz Verkleidung der Auspuff Rohre und andere Details mit Alclad "Verchromt" habe.

Weiter geht es an der Kabine mit den Tür Fälzen. Schaut man sich ein Fahrzeug genauer an, sind diese Form eines dunklen Schattens, die gesamt Fläche. Dies kann man mit Schwarzer Wassermal Farbe sehr gut am Modell darstellen. Das Modellteil muss allerdings in einer Farbe lackiert sein, die von der Wassermal Farbe nicht angegriffen werden kann und wo man mit einem angefeuchteten Papiertaschentuch den Überschuss wieder rückstandlos wegwischen kann, wie auf den nachfolgenden Bildern zu sehen ist.

Jetzt geht der zusammenbau recht zügig von der Hand. Die Kabine und der Innenraum ist soweit zusammengebaut und hat auch schon auf dem Rahmen Platz genommen. Auch die Auspuff Rohre mit Ihren Hitzeschutz kommen seht gut rüber.

Hier widme ich mich nun den Luftfiltern, die links und rechts an der Kabine sitzen. Der Alclad Chrom ist durchgetrocknet und griff fest. Man sollte allerdings aufpassen das, wenn man die Teile in die Hand nimmt, die Finger nicht fettig sind. Hier können dann unschöne Fingerabdrücke zurückbleiben. Abhilfe schaffen sogenannte dermatologische Stoff Handschuhe, die man in jeder Apotheke bekommt. Die Klarsichtteile wurden in einem Orange klar lackiert und eingesetzt. Die Lüftungsgitter wurden mit einem sehr feinen Metallgitter nachgebildet und mit einer Schere auf Maß geschnitten.  Halt am Modell Teil, finden die Gitter mittels „Kristal Klear“ von Microsol. Dies ist eine Art Holzleim auf Wasserbasis, die Transparent austrocknet und zudem eine hohe Haftkraft hat aber das Lackierte Alclad nicht angreift und an der Klebefläche den Chromeffekt wieder zerstört. Wer dieses „Kristal Klear“ nicht hat, kann auch handelsüblichen Holzleim aus dem Baumarkt verwenden, mit dem man auch sehr gut Klarsicht Teile einkleben kann.

Nun habe ich mich auch mal den Teilen das Maxxforce Triebwerkes gewidmet. Aus dem Zusammenbau des ersten "Lone Star" Modells, ist mir in Erinnerung geblieben, das der Motor, wenn man ihn so wie ich, erst nach dem zusammenbau im Rahmen einsetzten möchte, weil man diesen entgegen der Bauanleitung aus Lackiertechnischen Gründen bereits zusammengebaut hat, geringfügige änderungen vornehmen muss damit man diesen dann Problemlos einsetzen kann. Dies ist aber mit wenigen Handgriffen erledigt.

Hierzu muss man die Lagerböckte (siehe Rote Markierung) um gut 1,5 mm einkürzen, damit man dann den Motorblock an seine vorgesehene stelle im Rahmen einsetzen kann.

Hat man die Lagerböcke um dieses Maß gekürzt passt der Motorblock nun Problem los an seine Vorgesehene stelle.

Weiter geht es am Motorblock. Dieser ist schon in weiten Teilen soweit farblich gestaltet. Diese wird auch in einem sogenannten "used Look" also ein Gebrauchtes aus sehen gestaltet, dass ich bereits an einigen Bauteilen begonnen habe, wie man auf den letzten Bildern erkennen kann. Mein Ziel an diesem Motorblock ist es auch offensichtliche Schlauch und Kabelleitungen nachträglich darzustellen. Mit zwei Schlauchleitungen habe ich bereits begonnen.

Am Original sieht das Detail so aus…

..am Modell Motor wurde die Schlauchleitung so gestaltet.

Zwischenzeitlich fand dann auch der Motor seinen Platz im Rahmen...

Der Motorraum…. Beengende weiten. Wir schreiben das Jahr 2012. Einige Modellbauer haben sich vorgenommen Ihre Modelle so detailliert zu gestalten, wie es sonst noch kein anderer vor ihnen gemacht hat…

Nun ist auch der Motorblock mit seinen Nebenaggregaten soweit zusammengebaut und hat auch schon seinen Platz im Rahmen gefunden. Dieser wurde hier und da auch noch ein wenig nach detailliert. Hier waren es die Schlauchanschlüsse mit Schlauchschellen, die ich aus Fotoätzteilen von Detail Master nachempfunden habe. Auch hier wurde ein sogenannter Used look, also gebrauchtes aussehen dargestellt.

Viel ist nun an der Kabine nicht mehr zu machen. Es fehlt noch das Rückfenster und auch die Kardanwelle zur Hinterachse die beide noch Lackiert werden müssen. Weiterhin überlege ich gerade ob ich im Motorraum das ein oder andere nach Detailieren soll. Dann sind da noch die Rohre für die Auspuff Rohre die ich neu verlegen muss.

Das Fahrzeug an sich, also ohne den Bergeaufbau, ist nun soweit fertig. Alle noch fehlenden Details wie Seitenlichter, Seitenspiegel, Rückfenster, Sonnenblende und Antenne, die ich hier aus Akupunktur Nadeln selber angefertigt habe, wurden fertiggestellt.

Nun geht es am Aufbau weiter. Diesen hatte ich von einem Modellbau ügrig der viele viele Jahre zurück liegt. Das Fahrzeug an sich hat die Diversen Wohnungsumzüge nicht überstanden dafür aber der Bergeaufbau der hier zum einsatz kommt.  Da mir das Riffelblech" aus dem Bausatz viel zu Grob und groß war habe ich die Teile am Aufbau montiert und das "Riffelblech" abgeschliffen. Auch die Klappen wurde hier weg geschliffen da ich diese als einzelne Teile nachbilden möchte.

Das das Riffelblech das ich verwende vom Material ziemlich Dick ist wurde die Platte erst mal auf 0,5 mm abgefräst.

Danach wurden dann die einzelnen "Platten" ausgefräst.

Die so ausgeschnittenen Riffelblechplatten sehen dann so aus.

Passen tut das ganze auch.

Die Klappen wurden ebenfalls neu aufgebaut. An diesen wurde noch das Scharnierlager und die Scharnierstange nachgebildet.

Die Riffelblechplatten habe ich hier nochmals neu überarbeitet und auf eine Dicke von 0,35 mm gefräst und kommt dann der Original Dicke des Riffelblechs schon sehr nahe.

Das abgeschrägte Seitenteil hatte ich hier zunächst als einzelnen Streifen gefräst und habe das Teil dann aber mit der oberen Abdeckung aus einem Stück gefräst. Dies wird dann von der Rückseite angeritzt und umgeknickt.

Das Riffelblech ist am Bergeaufbau sichtbar mit Schrauben Befestigt die ich hier mittels 0,5mm Rundmaterial am Modell ebenfalls nachgebildet habe.

Das Detail Foto, rechts unten im Bild, hat Klaus Lassen bei einem Besuch, anfang 1990, in den USA an einem Original Bergeaufbau gemacht.

 

 

 

Die Reling am Aufbau konnt nun auch Hergestellt werden.

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